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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1504 Mai 24
Regest: Vor Johan Buck, Richter in Beckum (Bechem) des Bischofs Conrad von Rietberg zu Münster und Administrators zu Osnabrück, erscheinen Helmich Deters und seine Frau Grete und verkaufen an Johannes Buck und Johan Hundertmark, Verwahrer der allgemeinen Almosen, ½ Mark jährlicher Rente für 9 Mark. Die Rente ist fällig auf Pfingsten aus ihrem Haus zwischen Häusern der Herren von Clarholz und Greten Swytters und aus 1 Morgen Land belegen bij den Kentines garden vornote upe dem enen syt Visebrock, upe den anderen syt Johan Hillebrant, belastet mit 3 Schilling für die Beckumer Kirche. Die Verkäufer sowie Johan Berchman und Evert Nevel, Bürger zu Beckum, geloben Bezahlung. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Siegelankündigung des Richters. Zeugen: Bertolt Holscher und Herman Buck.
Ausfertigung, Pergament 29 x 15,5 cm; anhängendes Siegel des Richters, Umschrift unleserlich, im Siegelbild Hausmarke. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 142
Urkunden
des fridages vor Pinxsten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.