Cyriacus Wynant, Bürger zu Witzenhausen, und seine Ehefrau Lise bekunden, daß sie von Abt Ludwig und dem Kloster Haina einen Acker vor Treysa am W...
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Urk. 26, 1073
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1475-1499
1490 Juli 13
Ausf., dt., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Anh. (neu befestigt) rd. Sekret-Sg. der Stadt Treysa
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: A. d. 1490, Margarethe virginis et martiris.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Cyriacus Wynant, Bürger zu Witzenhausen, und seine Ehefrau Lise bekunden, daß sie von Abt Ludwig und dem Kloster Haina einen Acker vor Treysa am Wege nach Ascherode (Eschenrodden) gegenüber dem Anspann des Pfarrers zu Treysa zur Anlage eines neuen Gartens erhalten haben, wofür sie alljährlich zu Martini 16 Weißpfennige in den Hainer Hof zu Treysa zu zahlen haben. Zugleich erkennen sie an, daß der Zehnte am Rodemannsberge dem Kloster von den Junkern von Hatzfeld verpfändet ist, so daß alle bisher dazu zehntpflichtigen Stücke nun dem Kloster zehnten [vgl. Franz Nr. 1008].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Treysa.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1149, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Cyriacus Wynant, Bürger zu Witzenhausen, und seine Ehefrau Lise bekunden, daß sie von Abt Ludwig und dem Kloster Haina einen Acker vor Treysa am Wege nach Ascherode (Eschenrodden) gegenüber dem Anspann des Pfarrers zu Treysa zur Anlage eines neuen Gartens erhalten haben, wofür sie alljährlich zu Martini 16 Weißpfennige in den Hainer Hof zu Treysa zu zahlen haben. Zugleich erkennen sie an, daß der Zehnte am Rodemannsberge dem Kloster von den Junkern von Hatzfeld verpfändet ist, so daß alle bisher dazu zehntpflichtigen Stücke nun dem Kloster zehnten [vgl. Franz Nr. 1008].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Treysa.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1149, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ