Jakob Syrger, zu Isingen (Ysingen) sesshaft, verkauft an Heinrich Erler und Hans (Henslin) Hossinger zu Geislingen (Gyslingen), den geschworenen Pflegern der Pfarrkirche Sankt Agatha zu Bu(o)benhofen und alle ihre Nachfolger, eine jährliche Gülte von 15 ß h Rosenfelder Währung aus seinem Lehen und Hof zu Isingen, der Syrger Hof genannt, für 15 lb h Rosenfelder Währung und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Aussteller verschreibt dafür den Hof mit den zugehörigen Baumgärten, Äckern, Wiesen, Wäldern, Ein- und Zugehörungen. Dazu gehört auch die Gerechtigkeit, dass der Hof jedes Jahr vom Zehnten zu Rosenfeld und vom Zehnten zu Isingen von jedem Fuder 5 Garben erhält. Der Hof liegt unten im Dorf zu Isingen und stößt an die Allmende, der Baumgarten stößt an den Hanfgarten des Zürnen. Für den Hof und das Lehen zinst der Aussteller dem Abt des [Benediktiner]klosters Sankt Georgen 6 Malter Kernen Speichermess und dem [Grafen] (Herren) von Württemberg 14 ß h und 3 Viertel Kernen zu Vogtrecht. Die Gülte ist jedes Jahr acht Tage vor oder nach dem 11. November (uff Sant Martis des hailigen bischoffs tag) zu entrichten und kann jedes Jahr auf den 11. November mit 15 lb h und den entstandenen Zinsen ausgelöst werden. Der Aussteller verspricht Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung. Der Verkauf erfolgt mit Zustimmung des Herren Georg (Jörg) [von Asth], Abt des [Benediktiner]klosters Sankt Georgen, der darüber eine Urkunde ausgestellt hat.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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