Feldpostbriefe der württembergischen Felddivision aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 von Hermann von Rampacher an seine Frau Anna in Stuttgart: III. Teil [Rampacher gehörte mit seiner Einheit zur Armee des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen (III. Armee)]
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Bü 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Unterlagen der Familie Rampacher
Unterlagen der Familie Rampacher >> 2. (Karl August) Hermann von Rampacher (1817-1871) und seine Familie >> 2.1. Hermann von Rampacher >> 2.1.2. Briefe von Hermann von Rampacher an seine Frau Anna während des deutsch-französichen Krieges 1870/71
14. Oktober 1870-12. November 1870
Enthält u.a.: 14.10. Lage in Frankreich, Bazaine als möglicher Partner eines Friedensschlusses, Handwerkerdienste in der Armee, 14.10. Flucht einflussreicher Bürger von Paris mittels Ballon nach Tours, Brand eines Häuserviertels in Paris, 15.10. militärische Notwendigkeit zur Beschießung von Paris, Feldprediger Faulhaber, 17.10. Selbstmord eines deutschen Soldaten aus "Heimweh", 20.10. Zustimmung Rampachers zum Verkauf des Cotta'schen Hauses als Vertreter der Eigentümer, 22.10. Beerdigung zweier deutscher Gefallener, 24.10. Gesamtlage des Krieges, u.a. bevorstehende Kapitulation von Metz, 27.10. Fall von Metz und die Auswirkungen, 4.11. schlechte Aussichten für einen Waffenstillstand, 8.11. Besuch des Romanschriftstellers und Armeeschreibers Hans Wachenhusen, 9.11. Sohn Hermann und seine Kompanie, gute Verpflegung, von der Frau zugeschickte Sachen, 10.11. Verpflegung der Soldaten, 11. und 12.11. Ansichten Rampachers zur allgemeinen Situation des Krieges nach dem Fall von Metz
Darin: 23.10.: ein paar Zeilen von Sohn Hermann an seine Mutter, dem Brief des Vaters beigefügt, 9.11. getrocknete Blumen aus Villiers vom Sohn Hermann
Darin: 23.10.: ein paar Zeilen von Sohn Hermann an seine Mutter, dem Brief des Vaters beigefügt, 9.11. getrocknete Blumen aus Villiers vom Sohn Hermann
30 Stück, Qu 81-110
Archivale
Frankreich [F]
Metz, Dép. Moselle [F]; Kapitulation
Paris [F]
Stuttgart S
Tours, Dép. Indre-et-Loire [F]
Villiers [F]
Krieg 1870-1871
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:22 MEZ
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