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Ritter Johann gen. Gulden (Aureus) von Grünberg bekundet, dass er zugleich mit Zustimmung seiner Söhne und Töchter, des Wigand, Pfarrers zu Grünbe...
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Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Johann gen. Gulden (Aureus) von Grünberg bekundet, dass er zugleich mit Zustimmung seiner Söhne und Töchter, des Wigand, Pfarrers zu Grünberg, des Johannes und seiner Ehefrau Sophie, des Friedrich v. Langenstein und seiner Ehefrau Elisabeth, des Eckhard v. Eichen und seiner Ehefrau Alheid, des Johann und Mengoß gen. Gulden dem Abt und Konvent zu Arnsburg seine Güter zu Nieder-Hindernahe mit der Maßgabe übergeben habe, dass daraus jährlich 10 Mark Pfennige an Seibert v. Grünberg, Barfüßerordens, und Ernst, Pfarrer zu Bellersheim, entrichtet werden. - Zeugen: Die Ritter Seibert v. Grünberg, Ernst, Embrich Strebekotz, Johann gen. Böhm, Mengoß Knibo, Konrad Kolbendensel v. Bellersheim; Hugo gen. Heß, Hermann Kalb und dessen Bruder Wigand, Vinzenz v. Linden, Volknand v. Busseck, die Gebrüder Erwin, Heinrich und Volprecht gen. v. Sassen, Schöffen zu Grünberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Embrich Strebekotz und Mengoß Knibo
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.