Lehnssachen (Bestand)
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NLA HA, Cal. Br. 14
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.2 Akten >> 1.1.2.4 Innere Angelegenheiten >> 1.1.2.4.1 Allgemeines
1492-1817
Bestandsgeschichte: Der Bestand Cal. Br. 14 enthält die Lehnsregistratur der Fürstentümer Calenberg, Göttingen und Grubenhagen, ferner Akten zu Aktivlehen der (1599 ausgestorbenen) Grafen von Regenstein (Reinstein). Nach dem Verlust des alten Repertoriums 1943 hat Erich Weise den Bestand 1949 wieder benutzbar gemacht, indem er die alten Betreffe der Akten abschreiben ließ. Peter Bardehle hat die Titel 1997 korrigiert, ergänzt und in AIDA eingegeben. Die Orts- und Familiennamen wurden dabei der heutigen Schreibweise angepasst. Namen, die in den teilweise stark wassergeschädigten Akten nicht sicher gelesen oder in den verfügbaren Hilfsmitteln nicht ermittelt werden konnten, wurden mit einem Fragezeichen (?) versehen. Ein + hinter dem Ortsnamen weist auf einen wüst gefallenen Ort. Im Personenindex bedeutet der Titel "Herzog" ohne weiteren Zusatz "Herzog zu Braunschweig-Lüneburg". - Die Akten zu den regensteinischen Lehen (25 Nummern, meist aus der Zeit um 1600), in der alten Gliederung ein Annex, wurden in die alphabetische Ordnung eingearbeitet.
Hannover, im Dezember 2001
gez. Bei der Wieden
Hannover, im Dezember 2001
gez. Bei der Wieden
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ