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Kunstsammlung NRW 1962 - 1977
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_082
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
Die Akte beinhaltet die chronologisch sortierte Geschäftskorrespondenz zwischen Michael Hertz und Prof. Dr. Werner Schmalenbach, Direktor der Kunstsammlung NRW mit Sitz in Düsseldorf, zwischen 1962 und 1977. Inhalt der Schreiben sind zumeist Verkaufsangebote, Lieferscheine, Leihanfragen, Bestellscheine und Rechnungen.
Aufgrund eines längeren Krankenhausaufenthalts Hertz` übernimmt dessen Frau die Geschäftskorrespondenz im Juni/ Juli 1964. Die für Oktober geplante Masson-Ausstellung wird auf Juni nächsten Jahres verschoben.
Zwischen Frühjahr und Winter 1965 bekundet Dr. Schmalenbach stets sein Interesse an dem Gemälde "Der Cocktail Drinker" von Max Ernst, welches er schließlich im November für die Kunstsammlung erwirbt (Siehe Brief vom 18.11.1965).
Die Akte enthält zudem diverse Einladungen der Kunstsammlung NRW.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Flechtheim, Galerie Alfred: Berlin
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Daniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Le Point Cardinal, Galerie: Paris
Maeght, Aimé: Paris
Maeght, Galerie: Paris
Marlborough Gallery
The Mayor Gallery: London
enthält Künstler/innen:
Arp, Hans
Baumeister, Willi
Berke, Hubert
Braque, Georges
Calder, Alexander
Castillo, Jorge
Ernst, Max
Giacometti, Alberto
Gris, Juan
Hoflehner, Rudolf
Jansen, Franz M.
Kandindky, Wassily
Klee, Paul
Laurens, Henri
Léger, Fernand
Masson, André
Matta, Roberto
Nay, Ernst Wilhelm
Nolde, Emil
Oelze, Richard
Picasso, Pablo Ruiz
Schlemmer, Oskar
Schwitters, Kurt
Uhlmann, Hans
enthält Kritiker:
Grohmann, Prof. Will
enthält Museen/Institutionen:
Amsterdam, Stedelijk Museum
Basel, Kunsthalle
Berlin, Akademie der Künste
Biot, Musée National Fernand Léger
Documenta
Düsseldorf, Kunsthalle
Düsseldorf , Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Direktor Dr. Werner Schmalenbach)
Essen, Museum Folkwang
Frankfurt, Kunstverein
Hannover, Kestner-Gesellschaft
Köln, Wallraf-Richartz-Museum
London, Tate Gallery of Modern Art
Mannheim, Kunstverein
Mannheim, Städtische Kunsthalle
New York, Guggenheim Museum
New York, Museum of Modern Art
Paris, Musée des Arts Décoratifs
Paris, Musée National d`Art Moderne
Rom, Galleria Nazionale d`Arte Moderna
Sao Paulo, Biennale Sao Paulo
Stuttgart, Württembergischer Kunstverein
Tokio, National Museum of Modern Art
Wien, Museum des 20. Jahrhunderts
Zürich, Kunsthaus
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.