20 Jahre Kulturzentrum "Tollhaus" in Karlsruhe
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024058/602
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> November 2002
9. November 2002
1982 hatte alles mit einer Vision begonnen - ein paar Idealisten wollten ein unabhängiges Kulturzentrum in Karlsruhe schaffen und gründeten den Kulturverein "Tollhaus".
Einfach wurde es den Tollhäuslern anfangs nicht gemacht. Lange Zeit mussten sie als eine Art Wanderzirkus existieren. Eine feste Spielstätte gab es nicht, dafür blieb kein Saal in der Stadt unbespielt. Eine Menge Überzeugngsarbeit war nötig, um endlich von der Stadt erkannt zu werden und 1992 auf dem Schlachthofgelände eine feste Bleibe zu finden.
Mittlerweile hat sich Karlsruhes wichtigste Kleinkunst- und Musikbühne vom alternativen Szene-Theater zur renommierten Adresse für Jazz, Weltmusik, Kabarett und Literatur etabliert. Vielfalt lautet das Konzept, dafür stehen Auftritte von BAP über Matthias Richling bis hin zu John Cale.
Mit einem speziellen Programm feiert das Tollhaus bis 22. November seinen 20. Geburtstag.
" Kultur Café" zeigt einen "ganz normalen" Tag im Tollhaus - zu Gast ist der Tatort-Kommissar Miroslav Nemec mit seiner Band. Der populäre Schauspieler und studierter Musiker gründete 1996 die "Miro Nemec Band", um für den guten zweck loszurocken. Der Erlös des Benefizkonzertes in Karlsruhe geht an Kriegswaisen in Ex-Jugoslawien.
Einfach wurde es den Tollhäuslern anfangs nicht gemacht. Lange Zeit mussten sie als eine Art Wanderzirkus existieren. Eine feste Spielstätte gab es nicht, dafür blieb kein Saal in der Stadt unbespielt. Eine Menge Überzeugngsarbeit war nötig, um endlich von der Stadt erkannt zu werden und 1992 auf dem Schlachthofgelände eine feste Bleibe zu finden.
Mittlerweile hat sich Karlsruhes wichtigste Kleinkunst- und Musikbühne vom alternativen Szene-Theater zur renommierten Adresse für Jazz, Weltmusik, Kabarett und Literatur etabliert. Vielfalt lautet das Konzept, dafür stehen Auftritte von BAP über Matthias Richling bis hin zu John Cale.
Mit einem speziellen Programm feiert das Tollhaus bis 22. November seinen 20. Geburtstag.
" Kultur Café" zeigt einen "ganz normalen" Tag im Tollhaus - zu Gast ist der Tatort-Kommissar Miroslav Nemec mit seiner Band. Der populäre Schauspieler und studierter Musiker gründete 1996 die "Miro Nemec Band", um für den guten zweck loszurocken. Der Erlös des Benefizkonzertes in Karlsruhe geht an Kriegswaisen in Ex-Jugoslawien.
0:04:30; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Belschner, Bernd
Nemec, Miroslav
Velhagen, Britta
Karlsruhe KA
Krieg: Bürgerkrieg
Kultur; Kulturzentrum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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