Beschuldigter: Packebusch, Herbert, * 04.02.1902, Berlin Dienstgrad: 1939 SS-Obersturmbannführer, später SS-Standartenführer, Selbstschutz-Kreisführer Graudenz/Westpreußen Tatbestand: Durch den Selbstschutz Graudenz wurden im Stadtgebiet und im Landkreis ca. 700 Polen, sog. Angehörige der polnischen Intelligenz, ermordet (s. Beilage Bü 164 Band "Nationalsozialistische Gewaltverbrechen im Reichsgau Danzig-Westpreußen", S. 64) Tatort: Graudenz Stadt und Land Tatzeit: 1939 Az.: LKA BW I/6 107/63, ZSt LB 3 AR-Z 36/60, StA Kiel 3 Js 376/60. Ausgang: Eingestellt da unbekannter Aufenthalt; Verjährung unterbrochen StA Düsseldorf 8 Js 1094/59 (UR 9/67); Eingestellt laut Schreiben an Zentrale Stelle Ludwigsburg vom 19. Februar 1970 gilt Packenbusch als vermißt. Bemerkung: Dieser Fall gehört zum Komplex "Polenverfahren", Bü 163-168, worin ausführlich über den Selbstschutz in Westpreußen berichtet wird. Besonderer Hinweis auf Bü 164, Beilage Band "Nationalsozialistische Gewaltverbrechen im Reichsgau Danzig-Westpreußen", S. 64, 79 ff., 186-187 und 212 ff.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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