Das Capitel zu Cleve verleiht das von dem Propst Wessel zu Wischel aufgelassene Haus mit Hofstätte am Kirchhofe daselbst auf dessen Bitte seiner Magd Irmgard und nach deren Tode dem Bruder derselben auf Lebenszeit gegen einen Jahreszins von 1 Gulden, jedoch unter der Bedingung, daß, wenn Jacob noch bei Lebzeiten des Probstes Wessel in den Besitz gelangen sollte, dieser dasselbe für 25 Gulden wieder kaufen könne. Gegheven in den jaeren ons heren dusent vierhondert en seventhen op sente Katherinendaige der heiligen jonfrouwen.
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Das Capitel zu Cleve verleiht das von dem Propst Wessel zu Wischel aufgelassene Haus mit Hofstätte am Kirchhofe daselbst auf dessen Bitte seiner Magd Irmgard und nach deren Tode dem Bruder derselben auf Lebenszeit gegen einen Jahreszins von 1 Gulden, jedoch unter der Bedingung, daß, wenn Jacob noch bei Lebzeiten des Probstes Wessel in den Besitz gelangen sollte, dieser dasselbe für 25 Gulden wieder kaufen könne. Gegheven in den jaeren ons heren dusent vierhondert en seventhen op sente Katherinendaige der heiligen jonfrouwen.
AA 0358 Kleve, Stift, Akten
Kleve, Stift, Akten >> 1. Akten >> Kopiar des Stifts, 1. Bd. folio 170 Bl. Angelegt im 15. Jahrhundert, fortgeführt bis ca. 1580
1417 November 25
Urkunde
Siehe Copie Düss. f. 41
Kopiar des Stifts, 1. Bd. folio 170 Bl. Angelegt im 15. Jahrhundert, fortgeführt bis ca. 1580
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:19 MESZ