1.) Ein Burgsitz zu Felsberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) die Hälfte des Dorfes Böddiger [Stadtteil von Felsberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit hoher un...
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Urk. 14, 2871
A I u, von Boyneburgk-Lengsfeld sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Boyneburg zu Lengsfeldt Nr. 3
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bl-Bo >> Boyneburg, von >> 1600-1629
1623 Februar 19
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Burgsitz zu Felsberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 2.) die Hälfte des Dorfes Böddiger [Stadtteil von Felsberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit hoher und niederer Gerichtsbarkeit, ausgenommen das Achtel, das dem Landgrafen von Hessen zusteht; 3.) ein freier Hof zu Böddiger mit einer freien Schaftrift; 4.) der Teil an Maden [Stadtteil von Gudensberg, Schwalm-Eder-Kr.], den ehemals Hermann Lugelin innehatte; 5.) ein Fischwasser auf der Ems [westlicher Zufluss der Eder]. Alle Lehnsstücke werden so verliehen, wie sie ehemals Hermann Lugelin und die Brüder Ludwig und Hermann von Boyneburg gemeinsam als Mann- und Burglehen innehatten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wolfgang Gunther, Advokat zu Kassel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wolfgang Gunther, Advokat zu Kassel
Belehnte/r: Hans Berthold von Boyneburg, fürstlich sächsischer Hofmeister zu Eisenach, Sohn des verstorbenen Christoph von Boyneburg, Ernst Ludwig und Kraft Christoph von Boyneburg, Söhne des verstorbenen Wilhelm von Boyneburg, und die Vormünder des Sohnes ihres verstorbenen Bruders Georg Hartmann von Boyneburg, Ludwig Hermann von Boyneburg, der zuvor genannte Ernst Ludwig von Boyneburg und Bernhard Reinhard von Buchenau, desgleichen Ludwig von Boyneburg, Sohn des verstorbenen Ludwig von Boyneburg des Älteren, Urban von Boyneburg, Sohn des verstorbenen Ludwig von Boyneburg des Jüngeren, und weitere namentlich genannte Personen
Die Urkunde wurde nicht ausgefertigt.
Die Urkunde wurde nicht ausgefertigt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.12.2025, 14:41 MEZ
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