Johannes de Pruscia, Prokurator des hl. Konvents auf dem Berg Sion zu Jerusalem, teilt der Äbtissin Margaretha Ortliebin (der ursprüngliche Name auf der Adresse T(Z)yntenern ist ausgestrichen) zu St. Klara zu Nürenberg mit, dass er ihr ein teilweise vergoldetes Kreuz aus Zypressenholz mit Heiligtümern von den heiligen Stätten schickt, bittet um der Genannten und ihres Klosters Gebet, da die Brüder zu Jerusalem von den Heiden sehr bedrängt werden, und kündigt ihr schließlich die Übersendung des Bruderschaftsbriefes für ihr Kloster an. (Die letzte Notiz ist auf ein kleines beigeklebtes Zettelchen geschrieben)
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Johannes de Pruscia, Prokurator des hl. Konvents auf dem Berg Sion zu Jerusalem, teilt der Äbtissin Margaretha Ortliebin (der ursprüngliche Name auf der Adresse T(Z)yntenern ist ausgestrichen) zu St. Klara zu Nürenberg mit, dass er ihr ein teilweise vergoldetes Kreuz aus Zypressenholz mit Heiligtümern von den heiligen Stätten schickt, bittet um der Genannten und ihres Klosters Gebet, da die Brüder zu Jerusalem von den Heiden sehr bedrängt werden, und kündigt ihr schließlich die Übersendung des Bruderschaftsbriefes für ihr Kloster an. (Die letzte Notiz ist auf ein kleines beigeklebtes Zettelchen geschrieben)
StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 150
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
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1464 Juli 31, Jerusalem
Der Brief ist mit Privatsiegel (J.H.C.) verschlossen.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: Datum Jerusalem die ultima mensis Julii 1464.
Pruscia, Johannes de
Ortlieb, Margaretha (Äbtissin des Klosters St. Klara zu Nürnberg)
Jerusalem
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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