Werden.-Ferdinand Freiherr von Plettenberg zu Lenhausen, Dechant bzw. Kapitular der Domstifte Paderborn, Münster und Hildesheim, fürstl. münsterischer Geheimer Hofrat, bekundet, daß Abt Ferdinand ihn als Vormünder der von seinem Bruder Johann Adolf Freiherrn von Plettenberg zu Lenhausen, Herrn zu Mellrich und Bergstraße, kurkölnischem Kämmerer, Rat und Deputierten der Ritterschaft des Herzogtums Westfalen, hinterlassenen minderjährigen Kinder Werner Anton Adolf Friedrich Christian, Wilhelm Ferdinand, Fritz Bernhard Wilhelm, Maria Magdalena, Ursula Sibylla und Maria Theresia zu deren Behuf mit dem Gut Geisbeck im Kirchspiel Südkirchen und dem Gut Bensing im Kirchspiel Nordkirchen zu Dienstmannsrecht belehnt hat. Diese sogenannten Meinhövelschen Lehen hatte Bischof Friedrich Christian von Münster mit lehnherrlichem Konsens von Johann Bertram Arnold Freiherrn von Diepenbroich zu Empel und dessen Ehefrau Franceline Christine Helene geb. von Münster zu Meinhövel angekauft und dann dem Johann Adolf geschenkt. Der künftige Besitzer der Lehen muß bei Großjährigkeit die Lehen persönlich empfangen. Der Aussteller hat gehuldigt im Beisein der Dienstmanns-Lehnmannen Wilhelm Alexander von Drimborn zu Baldeney und Dürwiß, Erbmarschalls und Drosten des Stifts Werden, und Johann Wilhelm Mähler, Richters zu Werden. - Or., Petschaft und Unterschrift

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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