Mandat des p#pstlichen Subdeputierten Johann Etze, Dekans zu Amöneburg
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Urk. 18, 578
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1503 Febr. 13
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1500-1509
1503 Februar 13
Ausf. Papier. - SpitzovSg. Johann Etzes vorderseitig aufgedrückt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1503, die xiii mensis Februarii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Etze (Etzen), Dekan der Kirche s. Joh. bapt. zu Amöneburg Mainzer Diözese, Richter über die Rechte und Privilegien des Klerus der Propstei s. Peter zu Fritzlar, Subdeputierter des Heiligen Stuhls (a) an die Plebane in Grenzebach (Grintzenbach) und Ziegenhain (Zeginhayn). Er hat kürzlich die Schöffen und die Gesamtheit (scabinos maiores et pociores ac vniuersitatem ibidem) in Obergrenzebach (Gryntzenbach maiori) mahnen lassen gegen Alhenne (Aldehenne) und seine Ehefrau, die vor kurzem von ihm auf Bitten des Abts von Cappel Prämonstratenserordens wegen Halsstarrigkeit (pro contumacia) mehrfach beschwert waren.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: {Eigenhändige Bezeugung des Plebans zu Grenzebach:] Execucio presentis mandati facta est per me Iohannem plebanum in Grenczinbach dominica Sexagesima et protestor illius mandati.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Etze (Etzen), Dekan der Kirche s. Joh. bapt. zu Amöneburg Mainzer Diözese, Richter über die Rechte und Privilegien des Klerus der Propstei s. Peter zu Fritzlar, Subdeputierter des Heiligen Stuhls (a) an die Plebane in Grenzebach (Grintzenbach) und Ziegenhain (Zeginhayn). Er hat kürzlich die Schöffen und die Gesamtheit (scabinos maiores et pociores ac vniuersitatem ibidem) in Obergrenzebach (Gryntzenbach maiori) mahnen lassen gegen Alhenne (Aldehenne) und seine Ehefrau, die vor kurzem von ihm auf Bitten des Abts von Cappel Prämonstratenserordens wegen Halsstarrigkeit (pro contumacia) mehrfach beschwert waren.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: {Eigenhändige Bezeugung des Plebans zu Grenzebach:] Execucio presentis mandati facta est per me Iohannem plebanum in Grenczinbach dominica Sexagesima et protestor illius mandati.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
(a) Als päpstlicher Deputierter (deputatus) wird Dekan Wilhelm von Paderborn genannt (Wilhelmo decano ecclesie maioris Paderbornensis specialiter apostolice auctoritate deputato).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ