Anzeige des Burghausener Hof- und Stadtmaurermeisters Anton Aigenherr gegen den Trostberger Maurermeister Joseph Lindmayr, wegen Bezahlung überhöhter Löhne und Beschäftigung nicht mit ordnungsgemäßen "Kundschaften" (=Entlassungszeugnissen) versehener Maurergesellen beim Bau des Turms der Spitalkirche und das Landschaftshauses zu Burghausen.
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StAM, Regierung Burghausen 803
BayHStA, GL Fasz. 4194/103
StAM, Regierung Burghausen Regierung Burghausen
Regierung Burghausen >> Regierung Burghausen >> Zuständigkeiten >> Kommunalaufsicht Stadt Burghausen >> Kommunalaufsicht >> Handel/Gewerbe
1773 - 1774
Regierung Burghausen
Akten
deutsch
Aigenherr, Anton, Hof- und Stadtmaurermeister in Burghausen
Lindmayr, Josef, Maurermeister in Trostberg
Burghausen (Lkr. Altötting), Stadt, Hof- u. Stadtmaurermeister
Burghausen (Lkr. Altötting), Stadt, Kirche Hl. Geist
Trostberg (Lkr. Traunstein), Markt, Amtmann, Maurermeister
Burghausen (Lkr. Altötting), Stadt, Maurerlohn
Burghausen (Lkr. Altötting), Stadt, Maurergesellen
Burghausen (Lkr. Altötting), Stadt, Landschaftshaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:54 MESZ
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