Vor Johannes Gruter, fürstlich münsterschem Richter zu Rene, gewährt Bockers Tebbeke, Ehefrau des verstorbenen Wessel Bocker, dem Luedeke Haken und seiner Ehefrau Gertrud das Wiederkaufsrecht über ein Stück Land auf dem Wytessche, gen. das "Hakede stucke", das auf die Hakensteghe schießt und zwischen einem Landstück der Ballynghove und einem der Overhove zu Bentlage liegt und sich herunter bis an Mollerskamp erstreckt. Wiederkauf jährlich auf Michaelis für 18 rheinische Gulden "monten der veir korforsten by den Ryne" oder deren Gegenwert in münsterschem Gelde. Der Richter siegelt. Zeugen: Dyderich Wynterynck, Johan Boede, Johannes Scryver, Gise Schepeller. des mandages na der hochtyd pinxsten
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Vor Johannes Gruter, fürstlich münsterschem Richter zu Rene, gewährt Bockers Tebbeke, Ehefrau des verstorbenen Wessel Bocker, dem Luedeke Haken und seiner Ehefrau Gertrud das Wiederkaufsrecht über ein Stück Land auf dem Wytessche, gen. das "Hakede stucke", das auf die Hakensteghe schießt und zwischen einem Landstück der Ballynghove und einem der Overhove zu Bentlage liegt und sich herunter bis an Mollerskamp erstreckt. Wiederkauf jährlich auf Michaelis für 18 rheinische Gulden "monten der veir korforsten by den Ryne" oder deren Gegenwert in münsterschem Gelde. Der Richter siegelt. Zeugen: Dyderich Wynterynck, Johan Boede, Johannes Scryver, Gise Schepeller. des mandages na der hochtyd pinxsten
B 206u Kloster Bentlage - Urkunden
Kloster Bentlage - Urkunden >> 4. 1451 bis 1475
1460 Juni 2
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kloster Bentlage (Tektonik)
- Kloster Bentlage / Urkunden (Bestand)
- 4. 1451 bis 1475 (Gliederung)