Festsetzung des Dortmunder Bürgers Hans zu der Teschen auf dem Breuberg wegen seiner Unterstützung für Niklas Spiess aus Brensbach
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 769
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 1/ 102a LS V/16, LS IV/18, LS IV/14, LS IV/27, LS III/15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Andere Herrschaften >> Herrschaft Breuberg
1462-1463
Enthält u.a.: Intercessionsschreiben des Elekts Rupert von Köln, des Elekts Dieter von Mainz, des Pfalzgrafen Friedrich bei Rhein, des Rats der Stadt Dortmund, des Cracht Stecke, Graf zu Dortmund; Schreiben des Hermann von Wirdinghausen, gewerter Richter und Freigraf, zur Klage des Spiess vor dem Freistuhl Brakel gegen Peter Suerer, Landsknecht aus Höchst, Claus Deingüss und Hans Heyst, beide Bürgermeister der Kirche Kirchbrombach; Urfehde des Teschen; Schreiben des Teschen an seine Frau Katharina; Urfehde der Brüder Gerhard und Adolf von Bodelschwing
22 Schr.
Archivale
Vgl. G-Rep. 7b 14, 15; G-Rep. 100 UN 1463 Juli 6 und Juli 22; G-Rep. 101_24/67
Teschen, Hans zu der, Bürger und Wirt in Dortmund
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ