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Maßnahmen gegen Viehseuchen
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E 404 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden >> 2. Amtskolleg und Amt Siegen, Amt Hilchenbach, Amt Netphen >> 2.1. Amtskolleg und Amt Siegen >> 2.1.5. Gesundheitswesen
1751-1786
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bekanntgabe von Verordnungen betreffend die so genannte Feuerkrankheit unter dem Hornvieh und Bestätigungen der Kenntnisnahme (1763); Beschreibung der so genannten Feuerkrankheit unter dem Hornvieh, mit Rezept (Druck, 1762) Bekanntmachung von Maßnahmen gegen den so genannten Zungenkrebst unter dem Rindvieh und Bestätigungen der Kenntnisnahme (1786); Warnung vor der an der holländischen Grenze nach Westfalen übergreifenden Viehseuche und Bestätigungen der Kenntnisnahme (1768); Warnung des Unterdirektoriums vor Viehseuchen infolge von Truppendurchmärschen (1762); Warnung vor einer im Erzstift Köln vorgekommenen Viehseuche unter Schafen (1751); Bekanntgabe eines Rezepts gegen die in einer ordentlichen Dysenteria oder Ruhr bestehenden Viehseuche, Rezept in Druck (1763). Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), von Preuschen (Dillenburg), Gerichtsschöffe Johann Eberhard Setz (Hardt), Gerichtsschöffe Achenbach (Marienborn), Gerichtsschöffe Heyde (Feuersbach), Gerichtsschöffe Johannes Pampus (Bockenbach), J. Hertz (Hilchenbach), Justizrat M. Dresler (Siegen), Heimberger Johann Peter Diehl (Wilnsdorf), Heimberger Johann Henrich Gelber (Eisern), Amtmann Trainer (Siegen), Gerichtsschöffe Keppel (Langenholdinghausen), Gerichtsschöffe Johann Stahlschmidt (Freudenberg), Spanknabe (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.