Panzergrenadier-Division "Kurmark" (Bestand)
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BArch RH 26-1011
call number: RH 26-1011
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Infanterie-Divisionen
1945
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. XIV, S. 132-133, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
Ersatz-Brigade Großdeutschland
1.6.1942 als Stab für die Ersatzeinheiten Großdeutschland in Cottbus, WK III, mit:
Inf. Ers. Rgt. (mot) Großdeutschland
Art. Ers. Abt. Großdeutschland
Vorübergehend bestand (vom 10.2.1943 bis 1.1.1944) auch eine Ausb. Abt. Schnelle Truppen (seit 13.8.1943 Pz. Truppen-Ers. und Ausb. Abt.), seit 1.8.1944 auch eine eigene OB (Offz. Bewerber-) Schule. Die Brigade wurde Anfang Februar 1945 als Alarmeinheit bei Forst/Lausitz eingesetzt und am 10.3.1945 zur Auffrischung der Pz. Gren. Div. Brandenburg verwandt.
Wiederaufstellung in Schleswig-Holstein als Pz. Gren. Ers. und Ausb. Brigade GD; sie bildete am 4.4.1945 den
Panzer-Ausbildungs-Verband Großdeutschland
mit:
Pz. Ausb. Abt. Großdeutschland (nicht aufgestellt)
Pz. Gren. Ausb. Rgt. GD I.-III
OB-Schule Großdeutschland
Pz. Art. Ausb. Abt. Großdeutschland
Pz. Pi. Ausb. Btl. GD (2 Kpn.)
Pz. Nachr. Ausb. Abt. GD (1 Kp.)
Pz. Ausb. Abt. 20.
Die Eingliederung des Verbandes in die Pz. Div.
Clausewitz unterblieb; die Brigade wurde mit den Rgtern. Wackernagel (Pz. Gren. Rgt.) und Poerschmann (OB--Schule) an Ems und Weser eingesetzt; zuletzt in die 15. Pz. Div. eingegliedert, kam sie in englische Gefangenschaft.
Unterstellung:
a) als Ersatz-Brigade GD:
1945
Feb. /März: z. Vfg.; HGr.Mitte; Osten; Lausitz
b) als Pz. Ausb.Verband GD:
1945
Apr.: LXXXVI; 1, Fallsch. Armee; Nordwest; Westen; Ems/Wese
Panzergrenadier-Division Kurmark
(WK III, Ers. Brig. Großdeutschland)
31.1.1945 aus der Pz. Gren. Ers. Brigade Großdeutschland bei Frankfurt/Oder mit:
Panzer-Rgt. Kurmark (Stab und I. Abt.)
Panzergrenadier-Rgt. Kurmark (152) I.-II.
Pz. Art. Rgt. Kurmark (151) nur Stab und I.
Pz. Jg. Abt. Kurmark (151), Pz. Aufkl. Abt. Kurmark (151)
Pi. Btl. Kurmark (151), Nachr. Kp., Heeres-Flak-Bttr. und Vers. Einh. Kurmark (151); dazu (April 1945):
Pz. Füsilier Rgt. Kurmark aus Gren. Rgt. 1235 (Fahnenjunker-Schule 1 Dresden).
Die Division (auch als Pz. Div. Kurmark bezeichnet) kam nach dem Ausbruch aus dem Kessel von Halbe bei Jerichow in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1945
März/Apr.: XI. SS; 9. Armee; HGr. Weichsel; Osten; Oder
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1944
(31 Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1984 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: KTB oder TB der Abt. Ia, Ib, Ic und IIa sind nicht überliefert, nur sonstige Unterlagen.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-1011/...
Ersatz-Brigade Großdeutschland
1.6.1942 als Stab für die Ersatzeinheiten Großdeutschland in Cottbus, WK III, mit:
Inf. Ers. Rgt. (mot) Großdeutschland
Art. Ers. Abt. Großdeutschland
Vorübergehend bestand (vom 10.2.1943 bis 1.1.1944) auch eine Ausb. Abt. Schnelle Truppen (seit 13.8.1943 Pz. Truppen-Ers. und Ausb. Abt.), seit 1.8.1944 auch eine eigene OB (Offz. Bewerber-) Schule. Die Brigade wurde Anfang Februar 1945 als Alarmeinheit bei Forst/Lausitz eingesetzt und am 10.3.1945 zur Auffrischung der Pz. Gren. Div. Brandenburg verwandt.
Wiederaufstellung in Schleswig-Holstein als Pz. Gren. Ers. und Ausb. Brigade GD; sie bildete am 4.4.1945 den
Panzer-Ausbildungs-Verband Großdeutschland
mit:
Pz. Ausb. Abt. Großdeutschland (nicht aufgestellt)
Pz. Gren. Ausb. Rgt. GD I.-III
OB-Schule Großdeutschland
Pz. Art. Ausb. Abt. Großdeutschland
Pz. Pi. Ausb. Btl. GD (2 Kpn.)
Pz. Nachr. Ausb. Abt. GD (1 Kp.)
Pz. Ausb. Abt. 20.
Die Eingliederung des Verbandes in die Pz. Div.
Clausewitz unterblieb; die Brigade wurde mit den Rgtern. Wackernagel (Pz. Gren. Rgt.) und Poerschmann (OB--Schule) an Ems und Weser eingesetzt; zuletzt in die 15. Pz. Div. eingegliedert, kam sie in englische Gefangenschaft.
Unterstellung:
a) als Ersatz-Brigade GD:
1945
Feb. /März: z. Vfg.; HGr.Mitte; Osten; Lausitz
b) als Pz. Ausb.Verband GD:
1945
Apr.: LXXXVI; 1, Fallsch. Armee; Nordwest; Westen; Ems/Wese
Panzergrenadier-Division Kurmark
(WK III, Ers. Brig. Großdeutschland)
31.1.1945 aus der Pz. Gren. Ers. Brigade Großdeutschland bei Frankfurt/Oder mit:
Panzer-Rgt. Kurmark (Stab und I. Abt.)
Panzergrenadier-Rgt. Kurmark (152) I.-II.
Pz. Art. Rgt. Kurmark (151) nur Stab und I.
Pz. Jg. Abt. Kurmark (151), Pz. Aufkl. Abt. Kurmark (151)
Pi. Btl. Kurmark (151), Nachr. Kp., Heeres-Flak-Bttr. und Vers. Einh. Kurmark (151); dazu (April 1945):
Pz. Füsilier Rgt. Kurmark aus Gren. Rgt. 1235 (Fahnenjunker-Schule 1 Dresden).
Die Division (auch als Pz. Div. Kurmark bezeichnet) kam nach dem Ausbruch aus dem Kessel von Halbe bei Jerichow in amerikanische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1945
März/Apr.: XI. SS; 9. Armee; HGr. Weichsel; Osten; Oder
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1944
(31 Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1984 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: KTB oder TB der Abt. Ia, Ib, Ic und IIa sind nicht überliefert, nur sonstige Unterlagen.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-1011/...
Panzergrenadier-Division Kurmark (PGD Kurmark), 1945-1945
4 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 19-XV (Heeresgruppe Weicghsel)
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 10 (OKH/Generalinspekteur der Panzertruppen)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
Akten:
RH 10/210: Zustandsberichte 1945
MSG 2/5214: 1./Panzer-Artillerie-Regiment Kurmark.- Berichte über das Schicksal der Einheiten 1945
Literatur: Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Scheibert, Horst: Panzer-Grenadier-Division „Großdeutschland" und ihre Schwesterverbände Panzer-Korps Großdeutschland, Panzer-Grenadier-Divisonen Brandenburg Führer-Begleit-Div., Führer-Grenadier-Div. und Kurmark. Dorheim 1970, 3. Aufl. 1973
Spaeter, Helmuth: Panzerkorps Großdeutschland. Panzergrenadier-Division Großdeutschland. Panzergrenadier-Division Brandenburg und ihre Schwesterverbände. Führer-Grenadier-Division. Führer-Begleit-Division, Panzergrenadier-Division Kurmark und ihre 108 Träger des Ritterkreuzes. Bilddokumentation. Friedberg 1984
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 19-XV (Heeresgruppe Weicghsel)
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 10 (OKH/Generalinspekteur der Panzertruppen)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
Akten:
RH 10/210: Zustandsberichte 1945
MSG 2/5214: 1./Panzer-Artillerie-Regiment Kurmark.- Berichte über das Schicksal der Einheiten 1945
Literatur: Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Scheibert, Horst: Panzer-Grenadier-Division „Großdeutschland" und ihre Schwesterverbände Panzer-Korps Großdeutschland, Panzer-Grenadier-Divisonen Brandenburg Führer-Begleit-Div., Führer-Grenadier-Div. und Kurmark. Dorheim 1970, 3. Aufl. 1973
Spaeter, Helmuth: Panzerkorps Großdeutschland. Panzergrenadier-Division Großdeutschland. Panzergrenadier-Division Brandenburg und ihre Schwesterverbände. Führer-Grenadier-Division. Führer-Begleit-Division, Panzergrenadier-Division Kurmark und ihre 108 Träger des Ritterkreuzes. Bilddokumentation. Friedberg 1984
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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- Reichsheer und Heer (Tektonik)
- Kommandobehörden, Verbände und Einheiten (Tektonik)
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