Reidemeister Vollmann, Kierspe (Bestand)
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PA Vo
Kreisarchiv des Märkischen Kreises (Archivtektonik)
Form und Inhalt: Das Privatarchiv Vollmann wurde im Mai 1998 als Depositum in das Kreisarchiv des Märkischen Kreises übernommen. Es wurde zu diesem Zeitpunkt in fünf großen Postkartons aufbewahrt, und war etwa zur Hälfte von dem Heimatpfleger der Gemeinde Kierspe Herrn Knau sortiert und verzeichnet.Die Ordnung, Sortierung und Verzeichnung des ursprünglichen Depositums begann im Mai 1998 und dauerte bis zum Oktober 1998. Nach dem Tod der Depositalgeberin Ursula Eichholz-Vollmann kamen weitere Unterlagen in das Archiv, die zum Teil bestehenden Archivnummern zugeordnet und zum Teil nachverzeichnet wurden. Der Bestand umfasst 949 Archiveinheiten.Die Überlieferung stammt überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert, das älteste Stück datiert von 1612, das jüngste von etwa 1990.Den Schwerpunkt bilden Schuldverschreibungen, Erbschaftsteilungen und Geschäftsunterlagen der Reidemeisterfamilien Bredenbach und Vollmann sowie Angelegenheiten des Gutes auf der Vollme neben kleineren Überlieferungen aus der Gemeinde- und Kirchenverwaltung.Wie häufig bei Familienarchiven finden sich nicht nur Archivalien aus der Familie Vollmann, sondern auch von verschwägerten Familien bzw. Erblasserfamilien.Die von diesen Vorgängern stammenden Archivalien wurden sinngemäß der übrigen Klassifikation zugeordnet. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Überlieferungen zum Vollmer Gut bzw. um Unterlagen der Familien Rövenstrunck (oder auch Rövestrunck), Bredenbach, zur Megede und zur Vollme.Die Verzeichnung erfolgte durch Kreisarchivamtfrau Gabriele Aschöwer.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ