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A III 16 Sammlung Roosen (Rosen)
Sammlung Roosen (Rosen) >> Altes Gerichtsarchiv Hüls, Urkunden (Verzeichnung Deilmann)
1699, 1718, 1759
Regest: Peter Mehr und Johann Lutzen, Schöffen des Gerichts der Stadt und des Amtes Kempen, beurkunden, daß Hermann Vinneken und Johann Hautter, Schöffen, sowie Sander Froen, Peter Bucker, Jakob Kuitz, Peter Hauer, Henrich Darder und Johann Backes, Eingesessene der Honschaft Benrad, für diese von den Eheleuten Gordt Feirlings und Maria Bosch 500 Taler Kempener Währung, jeden zu 30 Klevischen Stübern gerechnet, geliehen haben. Hiermit soll eine Schuldverschreibung des Michel Camper zu Krefeld wegen Verpflegung kaiserlicher Truppen eingelöst werden. Das nunmehr aufgenommene Kapital ist fortan am Martinsfest oder innerhalb der nächsten 14 Tage mit 4 v. H. zu verzinsen und kann beiderseits ein Vierteljahr vor diesem Termin gekündigt werden. Zum Unterpfand steht das gesamte Hab und Gut der genannten Bewohner der Honschaft. Ausgefertigt von Konrad Claber, Notar. (1699 Dezember 2)^p1. Zusatz 1718 November 24. Johann Houtter und Sander Frohn, Schöffen, beurkunden, daß die Eheleute Goerdt Virlings und Mary Buscher die Schuldforderung an die Eheleute Christian Tomberg und Kunigunde Strumps übertragen. Ausgefertigt durch Henrich Herckenrath, Gerichtsschreiber.^p2. Zusatz 1759 November 27: Johann Domberg quittiert die Ablage des Kapitals durch Peter Stickers, Schatzheber der Honschaft, im Beisein von Jakob Firlings im Namen des Schöffen Konrad Stickers. ^pOr. Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ