Vor Degenhardt von dem Broek, Amtsrichter zu Hörde, erscheint Cordt vom Romberg zu Bruningkhausen und verkauft für sich und seine Frau Anna von Voerst sowie beider Erben dem Christoph Hane, Lic. iur. Heinr. von Emmde und Rotger Schulte als Provisoren und "Loenherren" der Pfarrkirche U. L. Frau zu Dortmundt eine Jahrrente von 15 Thalern [à 26 Schilling] gegen ein Darlehen von 250 Thalern. Die Rente zahlt von Romberg aus seinem Allodialgut, "das Mellinckhuis guidt genant, u. desselben guides sadigen Lenderien, itzo zu Weiden geschlägen, in aller massen alsolcher Weidekamp bei seiten des adelichn Hauss Bruninckhaussen ins Westen nach der Hylstrassen an die Emmersche Brugk sich streckent (?), ins Osten auf die Mollenbeke durch Rombergs Platz kommend u. ins Norden an die Emmersche fallen thuet", samt Zubehör in der Bauerschaft Brüningkausen und Amt Hoerde gelegen. Der Verkäufer behält sich den Rückkauf der Rente vor. Standgenossen: Andreas v. Auwe, Gerichtsschreiber; Wilh. Prein, Amtsfron und Heinr. Kersseboem. Unterschrift des Cordt v. Romberg und des Gerichtsschreibers.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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