Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Bestand)
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BArch RY 19
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Andere politische Parteien und Gruppierungen
1917-1922
Geschichte des Bestandsbildners: Die innerparteilichen Gegner der "Burgfriedenspolitik" der SPD schlossen sich seit März 1916 in der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft zusammen. Diese konstituierte sich nach dem Ausschluss aus der SPD im April 1917 in Gotha zur USPD. Die Vorsitzenden der USPD waren Hugo Haase (1917-1919), Wilhelm Dittmann (1917-1920, 1922), Ernst Däumig (1919/1920), Artur Crispien (1919-1922), Adolph Hoffmann (1920) und Georg Ledebour (1920-1922). Der Spartakusbund schloss sich unter dem Vorbehalt seiner politisch-ideologischen Selbständigkeit bis zur Gründung der KPD im Dez. 1918 der USPD an. In der Auseinandersetzung um den Beitritt der USPD zur KI spaltete sich die Partei. Im Okt. 1920 sprach sich die Mehrzahl der Delegierten des außerordentlichen Parteitages in Halle für den Anschluss an die KI aus. Im Dez. 1920 vereinigte sich daraufhin in Berlin der linke Flügel der USPD mit der KPD. Die Gegner der Vereinigung führten die Partei weiter und schlossen sich im Sept. 1922 in Nürnberg wieder der SPD an.
Bestandsbeschreibung: Überliefert sind nur Bruchstücke des Schriftgutes der USPD, darunter Protokolle und Dokumente von Parteitagen, Konferenzen und Sitzungen; Rundschreiben, Berichte, Korrespondenzen der Zentrale und einzelne Materialien der Bezirksorganisationen in Württemberg, Berlin-Brandenburg, Braunschweig und Leipzig.
Erschließungszustand: Online-Findbuch in ARGUS
Umfang, Erläuterung: 21 AE
Zitierweise: BArch RY 19/...
Bestandsbeschreibung: Überliefert sind nur Bruchstücke des Schriftgutes der USPD, darunter Protokolle und Dokumente von Parteitagen, Konferenzen und Sitzungen; Rundschreiben, Berichte, Korrespondenzen der Zentrale und einzelne Materialien der Bezirksorganisationen in Württemberg, Berlin-Brandenburg, Braunschweig und Leipzig.
Erschließungszustand: Online-Findbuch in ARGUS
Umfang, Erläuterung: 21 AE
Zitierweise: BArch RY 19/...
Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD), 1917-1922
21 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ