Der Notar Johannes Hubener, Kleriker des Mainzer Bistum, bestätigt, daß er im Auftrag des Komturs des Deutschen Ordens zu Würzburg (Wirtzpurg) eine Appellation des Ulrich Preysinger von Mergentheim gegen ein Urteil des Würzburger Landgericht in der Streitsache zwischen Ulrich Preysinger und Else Has (Hes) im Hof des Martin Truchseß, Domherr und Erzpriester im Würzburger Domstift, verkündigt hat und dem Landrichter von Würzburg eine Abschrift davon übergeben hat.
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Der Notar Johannes Hubener, Kleriker des Mainzer Bistum, bestätigt, daß er im Auftrag des Komturs des Deutschen Ordens zu Würzburg (Wirtzpurg) eine Appellation des Ulrich Preysinger von Mergentheim gegen ein Urteil des Würzburger Landgericht in der Streitsache zwischen Ulrich Preysinger und Else Has (Hes) im Hof des Martin Truchseß, Domherr und Erzpriester im Würzburger Domstift, verkündigt hat und dem Landrichter von Würzburg eine Abschrift davon übergeben hat.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 U 47
No 4. [durchgestr., verb.] [19.Jh.]
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II >> Kommende Mergentheim
1455 Januar 24 (an dem vierundzweintzigisten tag deß mondeß January)
Urkunden
Zeugen: Herr Berthold Truttener, Vikar im Domstift zu Würzburg; Meister Konrad Kursener von Mergentheim, Laie des Würzburger Bistums
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 4 Rv.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 4 Rv.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des A.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:44 MEZ
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