Hendrich Backes, Peter Scheufkes, Jan tho Dahm, Ja
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format: K
D 2 Hinsbeck Hinsbeck
Hinsbeck >> Urkunden
1730 April 2, 1735 Januar 4, 1745 Dezember 29
Regest: Hendrich Backes, Peter Scheufkes, Jan tho Dahm, Jan Rütten, Geret tho Dam, Jochem Jennen, Goerdt Mechels, Theiß Kermeckers, Helwig tho Wevelkoven und Aret tho Dam, Schöffen und Geschworene der Herrlichkeit und des Kirchspiels Hinsbeck, bekunden, daß sie mit Bewilligung des J.W. Grafen von Schaesbergh von Paulus Slycker 50 Klevische Reichstaler geliehen haben, jeden zu 60 Stübern gerechnet. Die Summe soll zur Zahlung eines Abgabenrückstandes dienen, den die Gemeinde wegen erlittenen Hagelschlags, Mißwuchs und erhöhten Anschlages in der Landesmatrikel nicht erlegen konnte. Die Schuldsumme ist alljährlich am Andreastag oder innerhalb der nächsten 14 Tage, und zwar rückwirkend seit 1727, mit 2 Reichstalern zu verzinsen. Sie kann ein halbes Jahr vor dem genannten Termin gekündigt werden. Zur Bürgschaft für die Schuldsumme und die rückständigen Zinsen stehen die gesamten Erbgüter des Kirchspiels Hinsbeck. 1735 Januar 4 Peter Schleicker bescheinigt, daß er die Schuldverschreibung an Teis Karmeckers überträgt. Zeugen: Aredt tho Dam und Frederich to Brouk. 1745 Dezember 29 Theiß Kermeckers und Neesken, Eheleute, bescheinigen, daß ihnen der Schuldbetrag zurückgezahlt wurde.
Or. Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ