Anfertigung und Vertrieb des Universalpflasters des Waisenhauses in Züllichau
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 2167
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.13 Herstellung und Vertrieb von Arzneimitteln außerhalb der Apotheken. Heil-, Wunder- und Schönheitsmittel >> 14.13.06 Einzelne Heilmittel und Anwendungsbereiche >> 14.13.06.05 Augenwasser, Rigaer Balsam, Züllichauisches Universalpflaster (1818-1887)
Mai 1818 - Apr. 1819,, Juli - Okt. 1826
Enthält u. a.:
- Prüfung des Kommissionsverkaufs des Züllichauer Waisenhaus-Pflasters durch die Bürgerin Caroline Preusch aus Breslau. Untersuchung der Herkunft des Rezepts und einer beigefügten Probe (Züllichauisches Universal-Pflaster ein Quentchen) sowie der Ingedienzien des geheimzuhaltenden Rezepts durch den Regierungs- und Medizinalrat Frank in Frankfurt (Oder) und die Wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen. Versiegelter Umschlag mit dem Verzeichnis der Ingedienzien. Verkauf nur in Apotheken und nicht unter dem Namen Universalpflaster, 1818/19
- Verbot des Vertreibs des Züllichauer Waisenhaus-Pflaster und der Bereitung eines Hüneraugenpflasters durch Caroline Preusch durch die Regierung in Breslau sowie erneuter Vorstoß der Caroline Preusch unter Beigabe einer versiegelten Probe, 1826
- Bechreibung und zuverlässige Nachricht vom Gebrauche und Wirkung des Züllichauischen balsamischen Universal-Pflasters [mit Vertriebstellen] (Druchschrift).
- Prüfung des Kommissionsverkaufs des Züllichauer Waisenhaus-Pflasters durch die Bürgerin Caroline Preusch aus Breslau. Untersuchung der Herkunft des Rezepts und einer beigefügten Probe (Züllichauisches Universal-Pflaster ein Quentchen) sowie der Ingedienzien des geheimzuhaltenden Rezepts durch den Regierungs- und Medizinalrat Frank in Frankfurt (Oder) und die Wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen. Versiegelter Umschlag mit dem Verzeichnis der Ingedienzien. Verkauf nur in Apotheken und nicht unter dem Namen Universalpflaster, 1818/19
- Verbot des Vertreibs des Züllichauer Waisenhaus-Pflaster und der Bereitung eines Hüneraugenpflasters durch Caroline Preusch durch die Regierung in Breslau sowie erneuter Vorstoß der Caroline Preusch unter Beigabe einer versiegelten Probe, 1826
- Bechreibung und zuverlässige Nachricht vom Gebrauche und Wirkung des Züllichauischen balsamischen Universal-Pflasters [mit Vertriebstellen] (Druchschrift).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Kultus (Geistliche, Unterrichts- und Medizinalverwaltung) (Tektonik)
- Kultusministerium (Bestand)
- 14 Ältere Medizinalregistratur (Gliederung)
- 14.13 Herstellung und Vertrieb von Arzneimitteln außerhalb der Apotheken. Heil-, Wunder- und Schönheitsmittel (Gliederung)
- 14.13.06 Einzelne Heilmittel und Anwendungsbereiche (Gliederung)
- 14.13.06.05 Augenwasser, Rigaer Balsam, Züllichauisches Universalpflaster (1818-1887) (Gliederung)