Jan Kahter, Leonhard Wehretz, Jan Neßkes, Theiß Mo
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K/30
U 33
I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 1. Urkunden
1679 Januar 9
Regest: Jan Kahter, Leonhard Wehretz, Jan Neßkes, Theiß Moll, Goetz Varsen, Ormis Werkes, Drieß Dahr, Sieb Birck, Jan Beispels, Peter Butschen, Ormes Schrörs und Peter Lack, Schöffen und Geschworene des Kirchspiels Süchteln, bescheinigen, in hochdringlicher Not von Derich Lamberts und Christina van Cousfeldt, Eheleuten in Venlo, 500 Reichstaler geliehen zu haben zu einem Zinssatz von 4 1/2 %. Als Sicherheit dienen die gesamten beweglichen und unbeweglichen Güter der Gemeinde Süchteln, wo sie auch gelegen sein mögen. Weder Hagelschlag noch Kriegsverderb, Feuer, Wasser, Brand oder andere Unbillen entbinden von der Pflicht der Zinszahlung. Bescheinigung von 1698 Sept. 29: Alardis Lamers bescheinigt, von Coen Bispels und Jacob Wimmers, Schöffen und Geschworene des Kirchspiels Süchteln, 250 Reichstaler samt Zinsen erhalten zu haben, nachdem bereits 1685 Nov. 10 die gleiche Summe an Johannes Lambertz gezahlt wurde.
Ausf., Pap., aufgedrücktes Süchtelner Schöffensiegel ab.
Urkunden
Kather, Jan
Wehretz, Leonhard
Neßkes, Jan
Moll, Theiß
Varsen, Goetz
Werkes, Ormis
Dahr, Drieß
Birck, Sieb
Beispels, Jan
Butschen, Peter
Schrörs, Ormes
Lack, Peter
Lamberts, Derich
Cousfeldt, Christina von
Lamers, Alardis
Bispels, Coen
Wimmers, Jacob
Lambertz, Johannes
Venlo
Anleihen, 1679
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ