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Essenheim: Lehensrevers: Ritter Johannes Stuzzel aus Mainz erkennt an, dass Philipp von Hohenvels der Jüngere ihm seine Vogtei in und um das Dorf ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 4 Orte, Buchstabe E >> 4.13 Essenheim
1288 September 7
Mainz, St. Agnes
Ausfertigung, Pergament, angehängtes Siegel an Schnüren (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum Maguntiae anno domini 1288 In vigilia nativitatis beatae Marie virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Essenheim: Lehensrevers: Ritter Johannes Stuzzel aus Mainz erkennt an, dass Philipp von Hohenvels der Jüngere ihm seine Vogtei in und um das Dorf Essenheim (Isenheim) mit allen Rechten, wie sie auf ihn übergegangen sind, dauerhaft zu Lehen gibt.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: 5 betreff Isenheim gütter Revers von Hr Johann Stutzel ... Hr Phs. von Hohenvels 1288 No. 104
siehe auch Ausfertigung A 2 Nr. 53/21 sowie Ausfertigungen des Lehensbriefs A 2 Nr. 53/17, 53/18 und 53/19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.