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Rechtsstreitigkeiten zwischen der Gemeinde Freudenberg und den dortigen Mühlenbesitzern
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.5. F
1577, 1584, 1640-1651, 1716
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen wegen einer Beschwerde des Grafen Heinrich zu Sayn über einen auf nassauischer Seite angerichteten Wasserschaden im Asdorfer Weiher (1577); Schreiben des Schultheißen Erich Bach zu Freudenberg an den Rentmeister zu Berleburg wegen innehabener Lehen an Mühlen und Gütern in Freudenberg (18.06.1584); Supplik sämtlicher Mühlenbesitzer zu Freudenberg und Asdorf wegen Erlangung eines über die Gebühr ersteigerten Mühlenschweins (1640); Berichte des Amtsrichters Christian Hasenbach zu Freudenberg über eine Beschwerde der Mahlgäste der Asdorfer Mühle betreffend den dortigen Mühlenpächter Johannes Giebeler sowie über das Verlassen des Landes durch Peter Müller zu Oberfischbach (1716) Supplik sämtlicher Lehnsträger der Mühlen und der Stahlschmiede zu Freudenberg wegen eines Heyg-Cändels im Weiher in der Bambach (1634); Kaufzettel des Johannes Faust zu Oberfischbach über die Mühle bei Asdorf vor dem Weiher und der Mühle vor dem Flecken Freudenberg (15.03.1640); Supplik der Gemeinden Freudenberg und Büschergrund wegen der Mühlen (09.10.1643); Abschriften von Befehlen betreffend die Mühle zu Freudenberg in den Jahren 1602-1648 (1651); Rechtsstreit zwischen den Mühlenerben des Wilhelm Friesenhagen, Hermann Krämer, Antonius Stahlschmidt und Tiel Haselbach zu Freudenberg einerseits und dem dortigen Bürgermeister und Vorsteher sowie einigen Einwohner zu Freudenberg und Oberfischbach andererseits wegen der Gerechtigkeit der Asdorfer Mühle und wegen des Mahlzwangs (1651). Korrespondenten u.a.: Schultheiß Erich Bach (Freudenberg), Amtsrichter Christian Hasenbach (Siegen, Freudenberg), Margaretha Gräfin zu Nassau-Siegen, Gerichtsknecht Theis Müller, Hermann Krämer (Freudenberg), Antonius Stahlschmidt (Freudenberg), Tiel Haselbach (Freudenberg), J. Schöler (Siegen), Johann Moritz Graf zu Nassau-Siegen.
53 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.