Appellation gegen das Urteil der Vorinstanz vom 7. Sept. 1755, wonach von Cortenbach an die Erben von und zu Frens (Frenz, Frentz) 6265 Rtlr. (zu je 80 Albus) und 38 3/4 Albus Erbschulden zuzüglich Zinsen (4086 Rtlr. 4 Albus) zahlen soll. Die Schuldforderung der Appellaten beziehe sich auf das bewegliche und allodiale Erbe der Familie Frens und rühre von den Erbteilungen der Brüder Heinrich Adolph, Franz Karl, Johann Sigismund, Ferdinand und Franz von Frens in den Jahren 1684 und 1696 her. Der Anspruch richtet sich gegen die Universalerbin des Franz Karl von Frens zu Lauvenburg, seine Witwe Maria Anna von Frens gen. Hövelich, nunmehrige Ehefrau des Freiherrn von Cortenbach. Der Appellant lehnt es ab, für die Erbschulden des Franz Karl von Frens aufzukommen. Die Forderung der Appellaten sei längst verjährt. Später zieht er offenbar seine Berufung zurück.
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Appellation gegen das Urteil der Vorinstanz vom 7. Sept. 1755, wonach von Cortenbach an die Erben von und zu Frens (Frenz, Frentz) 6265 Rtlr. (zu je 80 Albus) und 38 3/4 Albus Erbschulden zuzüglich Zinsen (4086 Rtlr. 4 Albus) zahlen soll. Die Schuldforderung der Appellaten beziehe sich auf das bewegliche und allodiale Erbe der Familie Frens und rühre von den Erbteilungen der Brüder Heinrich Adolph, Franz Karl, Johann Sigismund, Ferdinand und Franz von Frens in den Jahren 1684 und 1696 her. Der Anspruch richtet sich gegen die Universalerbin des Franz Karl von Frens zu Lauvenburg, seine Witwe Maria Anna von Frens gen. Hövelich, nunmehrige Ehefrau des Freiherrn von Cortenbach. Der Appellant lehnt es ab, für die Erbschulden des Franz Karl von Frens aufzukommen. Die Forderung der Appellaten sei längst verjährt. Später zieht er offenbar seine Berufung zurück.
AA 0627, 1224 - C 887/1997
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 1. Buchstabe C
1756 - 1759 (1755 - 1758)
Enthaeltvermerke: Kläger: Freiherr (Heinrich Ferdinand) von Cortenbach (Courtenbach) zu Lauvenburg (bei Kaarst, Kr. Grevenbroich), (Bekl.) Beklagter: Erbengemeinschaft von und zu Frens (wie in RKG 1223 (C 886/1996)), (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Lic. Ferdinand Wilhelm Brandt 1758 - Subst.: Lic. von Bostell Prozeßart: Appellationis eine Schuldforderung Instanzen: 1. Kurfürstl. köln. Offizialat (Kommissare) zu Köln (1746 - ?) - 2. Kurfürstl. köln. Offizial zu Köln als Revisionsgericht (? - 1755) - 3. RKG 1756 - 1759 (1755 - 1758) Beschreibung: 1,5 cm, 45 Bl., lose; Q 1 - 9.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:47 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 1. Buchstabe C (Gliederung)