C-Arm zur Aa, Urk. Nr. 96
C-Arm zur Aa Armenhaus Elisabeth zur Aa
Armenhaus Elisabeth zur Aa >> 1. Urkunden
21. Juli 1626
Darin: 1635 lösen Bernd Wentrup und seine Frau Christine Nüse, die das Haus der Klara Ralle gekauft haben, die Rente ab.
Enthält: Vor dem Notar Joannes Zum Berge erklärt Klara Ralle, dass sie den Armen zur Aa jährliche 6 Reichstaler geben wird. Ihr verstorbener Schwiegervater Johan Eickholt und ihr verstorbener Mann Sebastian Eickholt hatten dem Armenhaus je 50 Reichstaler in ihren Testamenten hinterlassen. Da Klara Ralle die Summe von 100 Reichstalern nicht in Bar aufbringen kann, verspricht sie jährlich 6 Reichstaler zu zahlen. Als Sicherheit setzt sie ihr Haus auf der Hundestegge auf dem Steinwerk ein. Sie behält sich das Recht vor, die Rente abzulösen. Zeugen: Bernhard Niehauß und Johan Heninkhaus
Enthält: Vor dem Notar Joannes Zum Berge erklärt Klara Ralle, dass sie den Armen zur Aa jährliche 6 Reichstaler geben wird. Ihr verstorbener Schwiegervater Johan Eickholt und ihr verstorbener Mann Sebastian Eickholt hatten dem Armenhaus je 50 Reichstaler in ihren Testamenten hinterlassen. Da Klara Ralle die Summe von 100 Reichstalern nicht in Bar aufbringen kann, verspricht sie jährlich 6 Reichstaler zu zahlen. Als Sicherheit setzt sie ihr Haus auf der Hundestegge auf dem Steinwerk ein. Sie behält sich das Recht vor, die Rente abzulösen. Zeugen: Bernhard Niehauß und Johan Heninkhaus
Urk. ist beschädigt
Archivale
Verweis: Ketteler, S. 226
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
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