Die Richter des Stifts Aschaffenburg beurkunden: Vor ihnen haben Hartmann Vrlu/o/ge von Gelnhausen (Geilnhusen) und der Pfarrer von Altenhaßlau (Hasela) Bechtold als Treuhänder des verstorbenen Pfarrers von Schimborn (Sonneburn) Johann Ulin an Wolfichin, den Schenken des Stifts Aschaffenburg, und seine Ehefrau Adelheid eine Kelter in der Grafengasse (Grefengaszen) innerhalb der Stadtmauer von Aschaffenburg, die vormals Johann Ulin besessen hat, verkauft. Die Kelter stößt auf der einen Seite an den Bergfried (bersfrid) der Stadt Aschaffenburg und auf der anderen Seite an das Haus des Stiftsvikars Heinrich Pistor. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 24 Goldgulden erhalten.
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Die Richter des Stifts Aschaffenburg beurkunden: Vor ihnen haben Hartmann Vrlu/o/ge von Gelnhausen (Geilnhusen) und der Pfarrer von Altenhaßlau (Hasela) Bechtold als Treuhänder des verstorbenen Pfarrers von Schimborn (Sonneburn) Johann Ulin an Wolfichin, den Schenken des Stifts Aschaffenburg, und seine Ehefrau Adelheid eine Kelter in der Grafengasse (Grefengaszen) innerhalb der Stadtmauer von Aschaffenburg, die vormals Johann Ulin besessen hat, verkauft. Die Kelter stößt auf der einen Seite an den Bergfried (bersfrid) der Stadt Aschaffenburg und auf der anderen Seite an das Haus des Stiftsvikars Heinrich Pistor. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 24 Goldgulden erhalten.
SSAA, StiftsA U 2614
StiftsA U Stiftsarchiv Urkunden
Stiftsarchiv Urkunden
1381 Juni 16
Archivale
Edition / Literatur: Schöffler: Urkundenbuch (Nr. 531)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:34 MEZ