Das Kloster Weingarten vergleicht sich für die Besitzer der herrlibergischen Höfe in Stockenweiler mit den Inhabern des Hofs Volklings bzw. in deren Namen mit dem Spital Lindau im Streit um ein Beholzungsrecht, das beim Verkauf der genannten Höfe an Hans von Schellenberg einer Herdstatt in Volklings vorbehalten worden war. Unter Beiteiligung von Hans Jakob Hörmann, des Rats zu Bregenz, und Georg Elbs zu Stockenweiler auf herrlibergischer bzw. weingartischer Seite, Peter Pawman, Ammann des Spitals, und den Inhabern des Hofs Volklings sowie des Galle Soler, Hauptmann zu Hergensweiler, als Unparteiischem wurden im unteren und oberen herrlibergischen Wald an der Leiblach und am Spitalweiher zu Stockenweiler Marksteine gesetzt, um einen Bezirk zur Beholzung des Hofs Volklings abzumarken. Abt und Konvent von Weingarten siegeln auch im Namen des Konstantin von Herrliberg, kurbayerischer Vorschneider.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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