II,2 Stellungsnahmen des Reichssicherheitshauptamtes zu Fuldaer Bischofskonferenzen - Gemeinsame Hirtenbriefe der deutschen Bischöfe und der Bischöfe der Paderborner- und Kölner Kirchenprovinzen - Stellungnahmen verschiedener NS-Behörden zu den Hirtenbriefen der Bischöfe
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9501, Ohne Signatur
A003
9501 Widerstand und Verfolgung
Widerstand und Verfolgung >> 01.02. Bischöfe
ohne Datum
Enthält: (enthält ein unvollständiges Protokoll der Fuldaer Bischofskonferenz vom 20. /21. 8. 1935, zwei Berichte des Reichsführers SS an die Reichskanzlei über die beiden Fuldaer Bischofskonferenzen vom 17. -19. 8. 1938 und 22. - 24. 8. 1939, neun gemeinsame Hirtenbriefe der deutschen Bischöfe vom Juni 1933, Juni 1934, August 1935, August 1936, Weihnachten 1936, August 1938, Juni 1941, August 1943 und August 1945, drei Hirtenbriefe der Bischöfe der Kölner und Paderborner- Kirchenprovinzen von: November 1936, März 1942 und Februar 1943, vierzehn Stellungnahmen verschiedener NS-Behörden, des Gestapo Berlin, des Reichssicherheitshauptdienstes, des Reichsführers SS, des Reichsministers der Justiz und des Reichskirchenministers, zu den Hirtenbriefen des gesamten deutschen Episkopats bzw. den Hirtenbriefen einzelner deutscher Bischöfe vom Dezember 1936, Februar 1938, August 1938, März 1939, April 1940, Mai 1940, April 1941 Juli 1941, März 1942, September 1942, Januar 1943 und September 1943, weiter einen Artikel aus "Das Schwarze Korps", überschrieben "Die Antwort an die Bischöfen vom 7. 5. 1936, zuletzt einen schriftlichen Appell des Bamberger Rechtsanwalts Müller an" den Reichskanzler vom 11. 4. 1942, in dem die Bitte geäußert wird, Hitler möge doch die Hirtenworte der Bischöfe beherzigen)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.03.20262034, 11:51 MEZ