Angelegenheiten der Lamberti-Pfarre - Rentenverkauf. Fehlt!.
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A-RatsA, Aa XIII Nr. 48
A XIII Nr.
A-RatsA Ratsarchiv (bis 1802)
Ratsarchiv (bis 1802) >> 13 Kultus-, Kirchen- und Schulsachen (A XIII) >> 13.31 Kultusabteilung (Aa XIII - erfasst durch Karl Utsch)
7. Juli 1459
Enthält: Vor dem Bischöflichen Stadtrichter Bertold Bisscopinck verkaufen Styne, Witwe des Johann Bosses, und Godeke, Herman und Else, ihre Kinder, dem Johann Heynen und Bernd Grüter, Kirchmeistern und Vorstehern von Lamberti, eine jährliche Rente von ½ Mark. Fällig ist sie Ostern aus ihrem Haus, gelegen am Alten Steinweg zwischen den Häusern des Herman Schencking und Albert Cleyvorn. Mitbürgen des Verkaufs sind Wilhelm Grüter, Goldschmied, und Herman Wosteman. Außer dieser Rente ist das Haus noch mit 7 Mark jährlicher Rente vorbelastet. Zeugen: Johann Totter, Schröder, und Johann Weltmann, Wandscherer Original, Pergament, Siegel des Richters stark beschädigt. Rückvermerke: Item ½ mark ute des Vosses Huse uppe den Olden Stenweghe Lamberti. (16. Jhdt:) hir ys nicht mede in possessione. Wy Bertolt Bisscopinck, des hogheboren vorsten Heren Johans, paltzgreve by Ryne, hertoghe in Beyern, unses ghenedighen leven herren und bisscops to Monster, richter in der stad Monster, bekennet und betughet openbaer in dussen breve, dat vor uns in gherichte, dar wy stede und stoel myt ordele und myt rechte beseten hadden, antworde guder lude hir na beschreven ghekomen synt Styne, naghelaten echte husfrouwe selighen Johan Vosses, Godeke, Herman und Else, erer twier echten kinder, und vorkoften und upleten aldaer eyndrechtliken myt hande und myt munde vor sick und vor all ere erven eynes steden vasten ewighen und erfflikes unvorbroken kopes Johanne Heynen und Bernde Gruter nu tor tyd kerckmeystere und vorstendere der kercken des guden herren sunte Lamberts bynnen Monster, und eren nakomelinghen to behoeff und nud der vorscreven kercken eyne halve marck geldes erfflike jacrlix renth, na sate der stades van Monster, vor eyne ghenochlike summe geldes der vorscreven munte. de se sick van en to willen dar vor al wal betalt bekanden. Und loveden und wyseden en dusse renthe vorscreven up to boren, to manen und wal to betalen, nu vortmer an van busses breves ckata alle jaer uppe de hochtyd to Paschen, uthe eren hues und uthe syner alinahen tobehoringhe, beleghen uppe den Olden Steynweghe in sunte Lambertes kerspele bynnen Monster, tusschen Husen Herman Schenckinghes und Albert Eleyvoren Und de sulven Styne. Godeke. Hermen und Else, vorkopere vorscreven, und myt en Wilhelm Gruter, de goltsmyt, und Herman Wosteman bekanden und loveden vort hir to myt samender hant, alse rechte sakewolden und erer itlick eyn vor all, vor sick und vor all ero erven, Johanne Heynen und Bernde Gruter vorscreven und eren nakomelingen to behoeff und nud der vorscreven kercken gude rede unvortoghede betalinge sunder jenighen der vorscreven kercken schaden alle weghe upp de vorscreven hochtyd to Paschen und rechte waerscap to doenn dusser vorghescreven halven marck geldes jaerlix renthe uthe dussen vorscreven hues und siner tobehoringhe, und dat uthe den vorscreven hues seven marck geldes jaerlix renthe na sate der stades to voren uth gaet, und anders myt nynen schulden oste renthen en sal vorder beswaert wesen. Und loveden vort al ghebreck to vorrichten, dat der vorscreven kercken hir van to jenighen tyden ghescheen mochte, wo vake des noet were sunder all arghelyst und irhande wedersegghen. Wante dyt aldus vor uns Bertolde, richter vorscreven, in gherichte, so vorscreven steyt, ghescheyn is, so hebbe wy des to tughe umme bede willen beyder partye unse inghesegel wytliken an dussen breff ghehanghen. Dar by an und over weren to rechten tughesluden ghebeden van beyden syden Johan Totter, de schroder, und Johan Veltman, de Wantscherer. Datum anno Domini dM CCCCLIX, sabbato post visitationis Marie.
Archivale
Edition: Utsch: Kultusabteilung d. Stadtarchivs Münster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:38 MEZ
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