Kläger: Samuel Joseph Renner Söhne, Bankiers und Schutzjuden in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Bernhard Ludwig Strube, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung in einem Streit um einen angeblichen Auftrag des Beklagten an die Kläger, aus einem von dem Makler Johann Heinrich Gottlieb Reisenberger vermittelten Weizengeschäft des Beklagten mit Jochim Diederich Lauenburg 5120 Mark Banko an Michael Friedrich Bach, Kornhändler in Werben und Kompagnon des Beklagten; auszuzahlen
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Kläger: Samuel Joseph Renner Söhne, Bankiers und Schutzjuden in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Bernhard Ludwig Strube, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Eidesleistung in einem Streit um einen angeblichen Auftrag des Beklagten an die Kläger, aus einem von dem Makler Johann Heinrich Gottlieb Reisenberger vermittelten Weizengeschäft des Beklagten mit Jochim Diederich Lauenburg 5120 Mark Banko an Michael Friedrich Bach, Kornhändler in Werben und Kompagnon des Beklagten; auszuzahlen
211-2_J 47
J 2146
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> J
1800-1806
Enthält; (4) Kläger: Dr. Friedrich Wilhelm von Hofmann (junior). Beklagter: Lt. Philipp von Bostell.- Instanzen: 1. (Rat 1799-1801). 2. Reichskammergericht 1802-1806.- Darin: Abrechnungen (unter anderem Kontokorrent) über die Geschäfte zwischen den Parteien; Zeugenaussage von 1800 des Johann Ernst Friedrich Westphalen, Präses der Commerz-Deputation, über die Aufgaben und Pflichten eines Maklers; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes von 1801.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11209 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ