1399 Jan. 25 (sanct Pauls tag a[l]s er bekert wart) Heinrich Rabe und seine Ehefrau Heilika (Heylk), gesessen im Dorf Berolzheim (Berolczen), verkaufen Kloster Schöntal ihre Hofstatt daselbst, gelegen an Kolbs (Kolben) Garten, freies Eigen, und empfangen sie vom Kloster unter der Bedingung als Lehen zurück, dass die Hofstatt und ein weiteres Gut, das ihnen das Kloster verpachtet hat, künftig ein einziges, unzertrennbares Lehen bilden. Siegler: 1) Junker Hermann Seemann (Sëman) und 2) der junge Fürderer von Waldeck (Waldek), beide gesessen zu Eubigheim (Vibikein) Ausf. Perg. - 2 Sg. abg., Pressel anh, - Rv.: Littera Hinrici Raben de area in Berholczhein
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1399 Jan. 25 (sanct Pauls tag a[l]s er bekert wart) Heinrich Rabe und seine Ehefrau Heilika (Heylk), gesessen im Dorf Berolzheim (Berolczen), verkaufen Kloster Schöntal ihre Hofstatt daselbst, gelegen an Kolbs (Kolben) Garten, freies Eigen, und empfangen sie vom Kloster unter der Bedingung als Lehen zurück, dass die Hofstatt und ein weiteres Gut, das ihnen das Kloster verpachtet hat, künftig ein einziges, unzertrennbares Lehen bilden. Siegler: 1) Junker Hermann Seemann (Sëman) und 2) der junge Fürderer von Waldeck (Waldek), beide gesessen zu Eubigheim (Vibikein) Ausf. Perg. - 2 Sg. abg., Pressel anh, - Rv.: Littera Hinrici Raben de area in Berholczhein
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 503 I U 243
B 503 I U 263
Lokatur Bü 39
Kloster Schönthal B. 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 503 I Schöntal, Zisterzienserkloster: Urkunden
Schöntal, Zisterzienserkloster: Urkunden >> 1301-1400 >> 1376-1400 >> 1396-1400
1399
1 U
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Schöntal, Zisterzienserkloster: Urkunden (Bestand)
- 1301-1400 (Gliederung)
- 1376-1400 (Gliederung)
- 1396-1400 (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland