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Deputationskosten der Verdener Landstände
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Enthält: - Gesuche der Verdener Ständedeputierten vom 19. Mai, 22. Oktober und 24. November 1690, 9. Februar und 21. November 1691, 19. Januar und 22. September 1694, 20. November 1696, 4. Mai und 7. September 1700, 5. April und 20. Mai 1702, 19. Juli und 5. September 1703, 4. März und 29. April 1704, 13. Juli 1708 und 30. September 1710 um Bewilligung von Anlagen zur Finanzierung ihrer Deputationskosten, Ausgaben in Landessachen und Vorschüsse (mit Anlagen: Rechnungen über die Deputationskosten von 1682 bis 1707, über Prozesskosten etc.), mit Bewilligungsbescheiden der Regierung vom 18. November 1690, 10. Februar und 28. November 1691 sowie 31. Juli 1708, auch Verzeichnis über Verteilung der Summen auf die Ämter Rotenburg und Verden; Mandate der Regierung an die Kontributionseinnehmer in Verden und Rotenburg, Johann Georg Lappenberg und Johann Clapmeyer, vom 28. Mai 1690, 7. April und 28. November 1691, 19. Januar und 24. September 1694, 27. November 1696, 7. Juli 1702, 11. Juli 1704, 31. Juli 1708 und 30. September 1710 dazu - Gegenbericht der schatzpflichtigen Einwohner und königlichen Meier des Herzogtums Verden vom 17. Dezember 1708 wegen der ihnen ungebührlich aufgebürdeten Deputationskosten, mit nachfolgenden Verfügungen der Regierung vom 14. Juni 1709
Verzeichnung
fehlende Aktenstücke aus Rep. 5a Fach 142 Nr. 38 entnommen und hier eingegliedert (Nr. 9, 10, 12-14, 16, 18)
Lappenberg, Johann Georg, Kontributionseinnehmer, Verden Clapmeyer, Johann, Kontributionseinnehmer, Rotenburg
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.