Georg Friedrich Carl Markgraf zu Brandenburg bestätigt den Brüdern Friedrich Christian Wilhelm und Friedrich August von Kotzau einen Vergleich, den sie mit klagenden Untertanen abgeschlossen haben wegen deren Lehenspflichten, insbesondere dem Sterbe- oder Erb-Handlohn, den Landfuhren, der Handfrohn und anderer Punkte.
Vollständigen Titel anzeigen
1298
Archiv der Freiherren von Kotzau
Archiv der Freiherren von Kotzau >> 3. Beziehungen zu Lehnsnehmern und zur Oberkotzauer Bürgerschaft
29.12.1730
enthaelt: Pergamenturkunde.
Ungesiegelt.
Der Vergleich vom 24.10.1730 ist inseriert.
Ungesiegelt.
Der Vergleich vom 24.10.1730 ist inseriert.
Archivale
Brandenburg, Georg Friedrich Carl Markgraf zu
Kotzau, Friedrich Christian Wilhelm von ältere Linie
Kotzau, Friedrich August von jüngere Linie
Erb-Handlohn
Sterbe-Handlohn
Landfuhren
Handfrohn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:31 MESZ