Gerichtsbrief des Schultheiß Sigmund zu Bappenheim, des heiligen römischen Reichs Erbmarschalk, und der Schöffen der Stadt Nurmberg, erteilt an den Schaffer des St. Klara-Klosters Fritz Lenngfelder, laut welchem Heintz Weiss von Volkersdorf am 29. April 1482 - am Montag nach sannt Marxtag nehst vergangen - mit Genehmigung des Klosterpflegers Gabriel Nutzel und des ebengenannten Klosterschaffers, sowie der Äbtissin und des Konvents des St. Klara-Klosters zu Nurnberg, seine beiden Äcker auf der Stain gruben bey Liechtnaw gelegen (Steinbruch) an das "Almüsen" unter der Bedingung verkauft, dass er dafür zwei Äcker des Fritz Tewfel von Volkersdorf, wovon einer oben an dem Mulgraben, der andere an dem Weg von Liechtnaw gen Willmannsdorf [Milmersdorf] in der haid gelegen, letzterer im Vorbesitz der Thoman Erhartin, dagegen erhält. - Gerichtszeugen: Ruprecht Haller, Niklas Gross. - Urkundenzeugen: Hanns Tucher, Sebolt Reich. - Siegler: das Gericht zu Nürnberg.

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Staatsarchiv Nürnberg