2. Rentenprozess zwischen Graf Erich zur L.-Weißenfeld und Grafregent Ernst zur L.-B.: Schreiben und Berichte an den Grafregenten
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L 95 V, 1469
L 95 V Biesterfelder Archiv
Biesterfelder Archiv >> 3. Angelegenheiten der Grafschaft bzw. des Fürstentums Lippe >> 3.4. Thronfolgestreit >> 3.4.5. Rentenprozesse
1901-1903
Enthaeltvermerke: Abwehr des Bereicherungsgedankens durch Justizrat Preuß und Geh. Rat Kahl. Übersicht über die Aufteilung der Rente in der Linie L.-B. von 1884-1899. Gedanke des Verzichtes auf die Rente beim Tode des Fürsten Alexander zur L. zu Gunsten der Linie L.-Weißenfeld. Justizrat Erythropel für Vergleich mit der älteren Linie L.-Weißenfeld. Ablehnung eines Vergleiches durch Graf Erich zur L.-Weißenfeld (1901). Urteil des Landgerichts Detmold zu Gunsten des Grafen Erich zur L.-Weißenfeld. Berufung ans Oberlandesgericht Celle, Rechtsanwalt Bodenstein Vertreter des Grafregenten. Ausarbeitung des Grafregenten zum Urteil des Landgerichts. Abweisung der Bereicherungsklage, sonst Ablehnung der Berufung. Ausarbeitungen: Charakter der Rente als Apanage und die neuere Spruchpraxis im Rentenstreit und Sinn und Bedenkung des § 18 (1902). Klage des Grafen Erich zur L.-Weißenfeld gegen die Rentkammer in Detmold (1903). Verschiedene Urteile in Rentenprozessen der Linie L.-Weißenfeld (1902)
Haus Lippe-Biesterfeld
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.1. Fürstliches Haus (Tektonik)
- Haus Lippe-Biesterfeld (Bestand)
- 3. Angelegenheiten der Grafschaft bzw. des Fürstentums Lippe (Gliederung)
- 3.4. Thronfolgestreit (Gliederung)
- 3.4.5. Rentenprozesse (Gliederung)