Korrespondenz Eugen Zimmermanns an Hermine von Preußen (maschinenschriftliche Durchschrift). Berlin, 18. Januar 1926 Reichsgründung. [8 Blatt]
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BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E., Nr. 85
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E. Zimmermann, Eugen (Dep.)
Zimmermann, Eugen (Dep.) >> 05 Korrespondenzen >> 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z >> 05.02.03 Hermine von Preußen (2. Gemahlin Wilhelms II.) >> 05.02.03.02 1926
18.1.1926
Enthält:
- Dank für Schreiben vom 12. Januar 1926
- Gesundheitliches Befinden von Wilhelm II. und Gattin Hermine, Genesungswünsche für beide
- Zeichnungen vom Künstler von Zglinicki in Niemanns Hindenburg-Biographie
- Dr. Jagows Besuch bei Eugen Zimmermann
- Missverständnisse zur Bücherbestellung vom Verlag durch Wilhelm II. und Gattin Hermine, Frage nach deren pünktlicher Bezahlung durch Geheimrat Nitz: Offene Beträge in Höhe von 5.249,47 Mark seit dem 16. Juli 1926 [1925 ?], gleiches gilt für die Schatulle, deren Außenstände 4.149,41 Mark betragen
- Im Ergebnis der Münchener Zusammenkunft mit den Personen Prof. Cossmann, Prof. v. Müller, Graf Stolberg, Niemann und ein junger Historiker aus Halle und Dr. Herzfeld sind drei neue Publikationsvorhaben geplant:
1. Graf Stolberg: Revolution und die Abdankung Seiner Majestät
2. Dr. Herzfeld: Ergänzungen zum Dolchstoßprozess
3. Niemann: Große Linie der Revolution von Marx über Bebel zu Scheidemann, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
- Nationale Pressestimmen, vor allem zu den angeblichen Filmaufnahmen von der kaiserlichen Familie in Doorn durch die französische Gesellschaft Pathé Frère
- Übernahme der Kreuzzeitung von der Deutschen Tageszeitung am 14. Januar 1926; Zimmermanns Rückzug seiner damaligen Absicht, die Kreuzzeitung zu erwerben für eine Projektverwirklichung: Herausgabe einer populären Zeitung
- Stand der Fürstenabfindung und Festhalten der Hohenzollernpartei an dem Rechtswege
- Zimmermanns Äußerung zur Zusammenstellung einer Deputation unter Leitung von v. Berg zur Vorsprache beim Reichspräsidenten [v. Hindenburg]
- Besuch des Kronprinzen in Doorn
- Kurze persönliche Korrespondenz des Kronprinzen an Zimmermann
- Manuskriptangebot über die Großfürstin Anastasia durch Freifrau von Reibnitz (ehem. Hofdame der Großfürstin) an Zimmermann
Nachschrift:
- Übersendung der Zeitschrift "Der Zwiebelfisch"
- Zusendung des abschriftlichen Schreibens von Oberst Ehrhardt an Zimmermann zur Reibnitz-Angelegenheit
- Dank für Schreiben vom 12. Januar 1926
- Gesundheitliches Befinden von Wilhelm II. und Gattin Hermine, Genesungswünsche für beide
- Zeichnungen vom Künstler von Zglinicki in Niemanns Hindenburg-Biographie
- Dr. Jagows Besuch bei Eugen Zimmermann
- Missverständnisse zur Bücherbestellung vom Verlag durch Wilhelm II. und Gattin Hermine, Frage nach deren pünktlicher Bezahlung durch Geheimrat Nitz: Offene Beträge in Höhe von 5.249,47 Mark seit dem 16. Juli 1926 [1925 ?], gleiches gilt für die Schatulle, deren Außenstände 4.149,41 Mark betragen
- Im Ergebnis der Münchener Zusammenkunft mit den Personen Prof. Cossmann, Prof. v. Müller, Graf Stolberg, Niemann und ein junger Historiker aus Halle und Dr. Herzfeld sind drei neue Publikationsvorhaben geplant:
1. Graf Stolberg: Revolution und die Abdankung Seiner Majestät
2. Dr. Herzfeld: Ergänzungen zum Dolchstoßprozess
3. Niemann: Große Linie der Revolution von Marx über Bebel zu Scheidemann, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
- Nationale Pressestimmen, vor allem zu den angeblichen Filmaufnahmen von der kaiserlichen Familie in Doorn durch die französische Gesellschaft Pathé Frère
- Übernahme der Kreuzzeitung von der Deutschen Tageszeitung am 14. Januar 1926; Zimmermanns Rückzug seiner damaligen Absicht, die Kreuzzeitung zu erwerben für eine Projektverwirklichung: Herausgabe einer populären Zeitung
- Stand der Fürstenabfindung und Festhalten der Hohenzollernpartei an dem Rechtswege
- Zimmermanns Äußerung zur Zusammenstellung einer Deputation unter Leitung von v. Berg zur Vorsprache beim Reichspräsidenten [v. Hindenburg]
- Besuch des Kronprinzen in Doorn
- Kurze persönliche Korrespondenz des Kronprinzen an Zimmermann
- Manuskriptangebot über die Großfürstin Anastasia durch Freifrau von Reibnitz (ehem. Hofdame der Großfürstin) an Zimmermann
Nachschrift:
- Übersendung der Zeitschrift "Der Zwiebelfisch"
- Zusendung des abschriftlichen Schreibens von Oberst Ehrhardt an Zimmermann zur Reibnitz-Angelegenheit
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
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20.08.2025, 1:40 PM CEST
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