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Streitsache der Einwohner des Kirchspiels Oppeln im Amt
Neuhaus gegen die bremische Ritterschaft wegen Forderung von
Rossdienstgeldern von ihrem gekauften Luneberg'schen Zehnten und deren
Eintreibung
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Streitsache der Einwohner des Kirchspiels Oppeln im Amt
Neuhaus gegen die bremische Ritterschaft wegen Forderung von
Rossdienstgeldern von ihrem gekauften Luneberg'schen Zehnten und deren
Eintreibung
Enthält: Memoriale der Einwohner zu Oppeln vom April 1661, März und Juli 1669 wegen der geforderten Rossdienstgelder und militärischer Exekutionen (mit Anlagen, u.a.: Exekutionsmandat der Ritterschaft vom Juli 1669), mit nachfolgenden Regierungsmandaten an den Ritterschaftseinnehmer Christoph Pühler; Bericht der bremischen Ritterschaft vom Mai 1661 (mit Anlagen, u.a.: Einteilung des Rossdienstes auf den Luneberg'schen Gütern); Zitation der Regierung an die bremischen Stände vom März 1669; Regierungsprotokoll und -bescheid vom Juni 1669 (mit Anlage: Vollmacht der Einwohner zu Oppeln für Nicolaus Heinrich Küsel vom 18. März 1669); Regierungsmandat an den Amtmann Johann Friedrich Joel zu Neuhaus vom Juli 1669 wegen Aufhebung der Exekution; Gegenberichte der bremischen Stände vom Juli 1669 und Oktober 1673 (mit Anlagen); Beantwortungsschrift der Oppelner Einwohner vom November 1673 (mit Anlagen); Zitation der Regierung an die bremische Ritterschaft vom Dezember 1673; Gesuch der Ritterschaft vom Februar 1675 um Entscheidung in der Sache, mit nachfolgender Zitation der Regierung an die Einwohner zu Oppeln vom März 1675; Urteil in der Sache vom 13. April 1675
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1659
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1659
siehe auch Rep. 28 Nr. 288 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1194741) und Nr. 289 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1194946)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.