Tausch einer Rente gegen eine Leibzuchtrente
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C-Arm Zurwieck, Urk. 5
C-Arm Zurwieck Armenhaus Zurwieck auf dem Honekamp
Armenhaus Zurwieck auf dem Honekamp >> 1. Urkunden >> 1401-1500
1456 Oktober 10.
Enthält: Bernd to Cumpe und Hinrick Tent als Verwahrer der armen Leute des Hauses tor Wyck vppen Honekampe im Kspl. Überwasser verkaufen "myt guden vorberadenn mode vnd myt vulbord vnd willen vnser scheppenn vnd amptluden jn den vorg. kerspele" Stynen Lullerdes eine jährliche Leibzuchtrente von 1 rheinischen Gulden. sie erhalten dafür eine Rente von 1 rheinischen Gulden aus Hinrick Hameken lande vor Warendorf. Sie zahlen die Rente, solange Styne lebt, jeweils zu Ostern "vte der vorg. armer lude huss renten vnd allen vpkomen". Die Provisoren siegeln mit "des hilgen geistes jngesegel der vorg. vnser leuen vrouwen kerken vor vns vnd vnse nakomenn". Zeugen: Herman Schenckingh, Bertolt Steuenyngh, Johan Themme und Johan Starke.
Archivale
Siegel fehlt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ