Urkunden (U), U 798
Urkunden (U)
Urkunden (U)
1578 Januar 25
Regest: Vor den Schöffen Loy ingen Haigh und Wilhelm vanden Puth übertragen Alytt, die Witwe des Peter Gey, Wilhelm aenger Heeß als Mann und Momber seiner Frau Alytgen Gey, ferner Henrick Ingelen, der Sohn der genannten Witwe aus erster Ehe und Thieß Janssen wegen seiner unmündigen Kinder von Neeßken Ingelen (+), der Schwester des genannten Henrick, dem Johann Gysen die „hoege siedellkaemer“ ihres Hauses an der Graefstrate neben dem Hause des Wilhelm vanden Wijer mit dem darunter befindlichen Keller und dem dahinter gelegenen Platz und zwar „so breit als die Kammer ist“, alles „lynrecht“ von der Graefstrate an bis hintenan des Erbe des Johann Verheyen, aufwärts „auch linienrecht bis zum Dach“. Es wird abgemacht, dass Johann Gysen „diesmal diese Kammer oben und unten auf seine Kosten zu- und aufmachen solle“. Die Zwischenmauer zum Nachbarhaus soll auf gemeinsame Kosten unterhalten werden, desgleichen die Einfriedigung des Platzes. Johann Gysen wird ferner angewiesen, die Belastung des Hauses abzulösen und zwar eine Rente von 1 Taler bei Wilhelm Telman gen. Hypen und eine solche von 1 Ryder bei Jeliß van Gelre.
Siegelkommentar: Siegelrest
Siegelkommentar: Siegelrest
Original Pergament
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ