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Sektionssitzungen: Musik, 1985
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Akademie der Künste (Ost) >> 06. Sektion / Wissenschaftlichen Abteilung Musik >> 06.1. Tagungen und Sitzungen >> 06.1.3. Sektionssitzungen
1985
Enthält: Korrespondenz, Protokolle der Sitzungen am - 4.1.: Vortrag "Unser Komponieren und die Realität des Musiklebens" von Konrad Niemann mit anschließend Gespräch, Bestätigung des Sektionsarbeitsplanes für 1985, Meiterschüler-Angelegenheiten; Diskussionsbeiträge von Siegfried Matthus, Konrad Niemann, Günter Kochan, Dieter Zechlin, Reiner Bredemeyer, Paul Heinz Dittrich, Wolfram Heiking, Joachim Werzlau, Johann Cilensek; - 1.2.: Vortrag "Alban Berg zum 100. Geburtstag" von Frank Schneider mit anschließend Gespräch, Informationen über geplante Vorspiele und Konzerte, Bericht über die Präsidiumssitzung vom 15.1. und über die Situation im Verlag Edition Peters, Mitteilung über Bereitschaft von Friedrich Goldmann für die Übernahme der Betreuung des Meisterschülers Robert Linke; Diskussionsbeiträge von Siegfried Matthus, Frank Schneider, Eberhard Rebling, Georg Katzer, Gerhard Wohlgemuth, Kurt Schwaen, Eberhardt Klemm, Friedrich Goldmann, Johann Cilensek, Reiner Bredemeyer, Evelyn Hansen, Paul Heinz Dittrich; - 1.3.: Vorstellung von neuesten Uraufführungen von Mitgliedern durch Mitglieder (Ruth Zechlin über Siegfried Matthus, Siegfried Matthus über Ruth Zechlin), Weiterführung der Diskussion zum Thema "Unser Komponieren und die Realität des Musiklebens", Information über ein Gespräch von Siegfried Matthus mit Manfred Wekwerth am 18.2., über die Präsidiumssitzung vom 12.2. und über den Arbeitsplan der Sektion für 1985, Bestätigung der Konzeption des Jubiläumskonzertes anl. des 35. Jahrestages der Akademie, Debatte über die Strukturveränderungen innerhalb der Akademie; Diskussionsbeiträge von Siegfried Matthus, Ruth Zechlin, Joachim Werzlau, Georg Katzer, Reiner Bredemeyer, Kurt Schwaen, Gerhard Wohlgemuth, Christian Loitsch; - 12.4.: Vorspiel von Kompositionen der Meisterschüler Bernd Franke, Christian Münch, Jan Trieder, Helmut Zapf und Wolf-Günter Leidel, Diskussion über die Neuaufnahme von Meisterschülern; Diskussionsbeiträge von Siegfried Matthus, Heinz Schnabel, Joachim Werzlau, Hans Ostarek, Christian Münch, Eberhard Rebling, Georg Katzer, Ernst Hermann Meyer, Ruth Zechlin, Helmut Zapf, Andreas Aigmüller, Wolf-Günter Leidel, Reiner Bredemeyer, Günter Kochan, Gerhard Wohlgemuth, Wolfram Heiking, Christian Loitsch, Friedrich Goldmann, Ruth Zechlin; - 3.5.: Vorspiel und Diskussion "In memoriam" von Günter Kochan, Vortrag "Postmodernismus und sein Verhältnis zum Avantgarde-Begriff" von Robert Weimann mit anschließend Diskussion, Gespräch über die Neuaufnahmen von Meisterschülern; Diskussionsbeiträge von Siegfried Matthus, Petra Mesek, Günter Kochan, Reiner Bredemeyer, Kurt Schwaen, Wolfram Heiking, Georg Katzer, Paul Heinz Dittrich, Ruth Zechlin, Johann Cilensek, Robert Weimann, Christian Loitsch,; - 14.6. (Debatte nur teilweise protokolliert): Erläuterung des Präsidimsbeschlusses zu den Wahlen 1986, Diskussion über Vorschläge für die Wahl Korrespondierender und Ordentlicher Mitglieder, Erläuterung der Konzeption der Plenartagung zu Fragen der U- und E-Kunst und des Arbeitsplanes für 1986, Antrag von Ernst Hermann Meyer auf Akademie-Ausschluß von Rainer Kunad, Bestätigung der Werkauswahl für das Meisterschüler-Konzert im Gewandhaus; Diskussionsbeiträge von Siegfried Matthus, Christian Loitsch, Wolfram Heiking, Joachim Werzlau, Friedrich Goldmann, Reiner Bredemeyer, Johann Cilensek, Gerhard Wohlgemuth, Ernst Hermann Meyer, Udo Zimmermann; [vgl. lfd. Nr. 6233] - 6.9. (Kurzprotokoll): Fortsetzung der Debatte über die Wahl neuer Ordentlicher (Günter Fischer, Wilfried Krätzschmar, Wolfgang Lesser, Gerhard Rosenfeld, Friedrich Schenker, Siegfried Thiele, Karl Ottomar Treibmann, Hans Jürgen Wenzel) und Korrespondierender Mitglieder (Alfred Schnittke, Aribert Reimann, Manuel Enriquez), Vorschlag für die Verleihung des Kunstpreises der DDR an Wilfried Krätzschmar; beiliegend Schreiben von Ernst Hermann Meyer mit Wahlvorschlägen für u.a. Gerhard Rosenfeld, Günter Fischer, Werner Rackwitz und Annerose Schmidt, Schreiben von Dieter Zechlin mit Wahlvorschlägen für Gerhard Rosenfeld und Günter Fischer und Schreiben von Gerhard Wohlgemuth mit Wahlvorschlägen für u.a. Friedrich Schenker, Gerhard Rosenfeld, Ottomar Treibmann, Alfred Schnittke, Iannis Xenakis; - 11.10. (kein Protokoll): Diskussionskonzert mit Meisterschülern der Sektion Musik im Gewandhaus Leipzig; - 8.11. (Kurzprotokoll): Verabschiedung der Meisterschüler Bernd Franke und Wolf-Günter Leidel, Fortsetzung der Debatte um die Wahl neuer Mitglieder (Günter Fischer, Burkhard Glaetzner, Werner Rackwitz, Gerhard Rosenfeld, Friedrich Schenker, Annerose Schmidt, Frank Schneider, Siegfried Thiele, Hans Jürgen Wenzel); - 17.12. (Kurzprotokoll): u.a. Fortsetzung der Debatte über die Wahl neuer Mitglieder, Mitteilung über die Streichung der Mitgliedschaft von Rainer Kunad;
Musik / Sektion
3 Mappen, 325 Bl.;
Akte
Verweis: AdK-O: lfd. Nr. 6233
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.