Kodizill zum Testament der Beata Henninges, Witwe des verstorbenen Bürgermeisters Johann Henninges. - Es unterschreibt die Ausstellerin und unterschreiben und siegeln die gräflichen Räte Dr. jur. Johann Tiling und Dr. jur. Ilico Ummius sowie Pastor Gerhard Sprangius, Jacob Reiners, Lütke zur Helle (Leudtke thor Hell), Vetter der Testatorin, und Gerhard zur Helle. 1614 Juli 15 (am 15. Julii)
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Kodizill zum Testament der Beata Henninges, Witwe des verstorbenen Bürgermeisters Johann Henninges. - Es unterschreibt die Ausstellerin und unterschreiben und siegeln die gräflichen Räte Dr. jur. Johann Tiling und Dr. jur. Ilico Ummius sowie Pastor Gerhard Sprangius, Jacob Reiners, Lütke zur Helle (Leudtke thor Hell), Vetter der Testatorin, und Gerhard zur Helle. 1614 Juli 15 (am 15. Julii)
NLA OL, Best. 20, Urk Nr. 1285
Best. 20 Orte, Oldenburg
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 1 Urkunden >> 1.1 Grafschaft Oldenburg
- 15.07.1614
Enthält: Ausfertigung, dt., Papier, 33 x 21 cm, Doppelblatt. - Rückvermerke: Rubrik (17. Jh) "Donations notul uber einen garten außer der Haren pforten, welchen Beata Hennings s. Luetcken zur Hellen Töchter itzo Johan Kopmans Haußfrawen (Geschen) verehret", Datumsangabe. - Siegel: ja, Anzahl 6 (aufgedrückte Papiersiegel unter gemeinsamer Tektur; die zur Helle und Reiners mit Hausmarken); Unterschriften. - Regest beiliegend. Hinweis: Gerhard Sprange (Baron von Kaukerken) (gest. 1631), Sohn des Kompastors an St. Lamberti Theodor S., war nach van Geuns, Prediger, S. 542, ab ca. 1619 dritter Pastor an St. Lamberti in Oldenburg (zuvor bis 1600 in Groothusen, davor katholischer Pfarrer in Kampen). Er war also schon vor 1619 in Oldenburg tätig.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ