Sukzessions-, Primogenitur-, Schul- und Religionsdifferenzen der katholischen und reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen
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3 Nr. 37
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.3. Sukzessionsangelegenheiten
(1646, 1648) 1651-1677
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Sukzessionsstreit zwischen Ernestine Prinzessin von Ligne als Vormünderin ihres Sohnes Johann Franz Desideratus Graf zu Nassau-Siegen und den reformierten Grafen Johann Moritz, Georg Friedrich und Heinrich zu Nassau-Siegen (1651); Abschriften eines kaiserlichen Mandats vom 22.07.1651 zur Beilegung des Sukzessionsstreit zwischen Ernestine Prinzessin von Ligne und den reformierten Grafen Johann Moritz, Georg Friedrich und Heinrich zu Nassau-Siegen; Konzept eines umfangreichen Vortrags vor dem Reichshofrat betreffend die Beilegung des Nassauischen Sukzessions-, Schul- und Kirchenstreits durch eine kaiserliche und Reichskommission (1651); Abschrift eines Rechtsgutachtens der Juristischen Fakultät der Universität Marburg vom 27.12.1623 wegen des Testaments Graf Johanns des Älteren von Nassau-Siegen; Vorschläge zu einer gütlichen Einigung im Siegenschen Primogeniturstreit; Schreiben der Juristischen Fakultäten der Universitäten Jena und Erfurt (1675); Schreiben der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig (1665); Schreiben der Juristischen Fakultäten der Universitäten Marburg und Giessen (1664); Projekt eines in Kleve entworfenen Vergleichs zwischen Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen und Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen (1677); Bedenken der Rechtsgelehrten Steinberger und Isinck wegen des Nassau-Siegenschen Sukzessionsstreits (1664). Korrespondenten u.a.: Ernestine Prinzessin von Ligne, Georg Friedrich Graf/Fürst zu Nassau-Siegen, Andreas Neumann (Wien), Bischof Christoph Bernhard von Galen (Münster), Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (Mainz), Philipp Henrich Hoenonio (Dillenburg), Reichshofrat Dr. Justus von Gebhard, Christian Eberhardt (Erfurt), Rat Walbach, Advokat Achilles Uffenbach (Frankfurt), Kommissionsnotar Bartholomäus Willius (Frankfurt), Johann Marx Gießenbier (Speyer), Weiler, Kanzleidirektor Dr. Sebastian Walrab (Siegen), Johannes Schmidt (Hilchenbach, Siegen), Geheimsekretär Justus Streithoff (Siegen), Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Johann Heeser (Dillenburg), A. H. von Hohenfeld (Bilstein), V. F. Hatzfeld genannt Cambus (Siegen), Heinrich Hatzfeld genannt Cambus (Siegen), Dr. Johann Steinberger (Kleve), Dr. Adam Isinck (Kleve), Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen.
545 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen (Gliederung)
- 3.3. Sukzessionsangelegenheiten (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International