Graf Otto von Orlamünde bekennt, dass er das Kloster Langheim nicht an der Pfarrei Drossenfeld hindern wird und er dem Kloster das Gut zu Leuchau mit allen Rechten geeignet habe mit Ausnahme des Forstrechts und des Halsgerichtes. Zeugen: Albrecht, Pfarrer und Dechant zu Kulmbach, Leopold Bayreuther, und Otto Pilgereim und Rywein von Waldenfels. - Siegler: Orlamünde, Graf Otto von
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Graf Otto von Orlamünde bekennt, dass er das Kloster Langheim nicht an der Pfarrei Drossenfeld hindern wird und er dem Kloster das Gut zu Leuchau mit allen Rechten geeignet habe mit Ausnahme des Forstrechts und des Halsgerichtes. Zeugen: Albrecht, Pfarrer und Dechant zu Kulmbach, Leopold Bayreuther, und Otto Pilgereim und Rywein von Waldenfels. - Siegler: Orlamünde, Graf Otto von
Kloster Langheim, Urkunden 379
Bamberger Urkunden 2093
Kloster Langheim Urkunden 1332 XII 23
Zusatzklassifikation: Amt Kulmbach
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
23.12.1332
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Orlamünde, Graf Otto von
Altdrossenfeld (Lk Kulmbach), vgl. Drossenfeld
Neudrossenfeld (Lk Kulmbach), vgl. Drossenfeld
Leuchau (Lk Kulmbach)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:35 MESZ
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