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Acta Senatus, Bd. XVII
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Enthält: Betreffend der Universitätsbibliothek: Bl. 30: Friedrich Hermann Flayder zeigt das Fehlen von drei an den verstorbenen Professor der Theologie [Theodor] Thumm (1586-1630) ausgeliehenen Oktavbänden an, 1632 Dezember 5
Bl. 30: Kauf eines theologischen Buches von Daniel Sch(r)ammer, 1632 Dezember 5; Bl. 30: Revision der Universitätsbibliothek durch [Johann Ulrich] Pregizer und [Wilhelm] Schickard, 1632 Dezember 5; Bl. 101: Bitte des Friedrich Hermann Flayder um Naturalien, 1633 April 24; Bl. 211: Kauf von Büchern für die Universitätsbibliothek auf Vorschlag der Juristischen Fakultät und Professor [Wilhelm] Schickards, 1633 Oktober 15; Bl. 211v: Anordnung einer neuerlichen Inventur der Fabrischen Bibliothek, 1633 Oktober 15; Bl. 212: Bewilligung des Kaufs von David Gering, "Tractatus" vom [Buchbinder] Philipert Brunn für die Universitätsbibliothek, 1633 Oktober 15.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.